Der Trassenwald im Spiegel der Presse

 

Mannheimer Morgen, 19.05.2016



 


Exkursionen zur Artenvielfalt

Über die Vogelwelt, Pflanzenarten, sowie Landschaftsschutzgebiete im Stadtgebiet können sich Naturfreunde am kommenden Wochenende erkundigen und sich über die Arbeit von Umweltverbänden informieren. Am Tag der Artenvielfalt beteiligen sich zehn Organisationen mit einem vielfältigen Programm von Rheingönheim bis Oppau. An Kinder und Eltern richtet sich eine Exkursion im Friesenheimer Trassenwald. Diese fotografieren Pflanzen und Tiere, bestimmen die Arten und erfassen die Daten in einem Arten-Finder-Portal. Die Tour startet am Sonntag, 12 Uhr, am Bonhoeffer-Zentrum, Bexbacher Straße.

Eine Vogelexkursion startet morgen um 14 Uhr am Jägerweiher. Um die gefiederten Stadtbewohner geht es auch am Sonntag, wenn Ornithologe Franz Stalla ab 8 Uhr im Maudacher Bruch den Vogelfrühling vorstellt. Treffpunkt ist am Parkplatz beim TWL-Wasserwerk an der Speyerer Straße. Von dort ist auch die vogelkundliche Beobachtungsstation im Maudacher Bruch zu erreichen, in der am Sonntag zwei Vorträge über Bienen um 13.30 Uhr sowie über Fledermäuse um 14.30 Uhr angeboten werden.

Eine Führung durch das Feuchtgebiet im westlichen Teil des Maudächer Bruchs bietet am Sonntag die Interessen- und Fördergemeinschaft für das Landschaftsschutzgebiet IFLM an. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz an der Riedstraße. Die Rehbachmündung stellen Ingrid Frühauf (BUND) und Johannes Mazomeit (Pollichia) bei einer Exkursion am Sonntag ab 10.30 Uhr vor. Diese startet am Häuschen an der K 7 nach Altrip.

Zum dritten Mal findet der Tag der Artenvielfalt in Ludwigshafen statt. Die meisten Veranstaltungen sind offen, bei einigen wird indes um Anmeldung gebeten. ott


 

 

t-online.de, Juni 2014

 

 

Friesenheim: Spezielle Waldschabe im Trassenwald gefunden und klassifiziert
„Seltene Art entdeckt“

Von unserem Redaktionsmitglied Sybille Burmeister

Naturforscher Alban Pfeifer hat viele Entdeckungen im Trassenwald, einem Biotop in Friesenheim, gemacht.

© Gregor Quarz (hf)
Auf eine aufsehenerregende Entdeckung ist ein Naturforscher im Trassenwald in Friesenheim gestoßen: Alban Pfeifer von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) hatte Felduntersuchungen durchgeführt und hat dabei mehrere Vorkommen von Waldschaben (kleines Bild) gefunden. Eine der Arten - in Rheinland-Pfalz waren bisher fünf bekannt - kam bislang nur in Nordafrika vor, erklärt Pfeifer: Planuncus tingitanus.

Prof. Horst Bohn von der Zoologischen Staatssammlung München hat die Tierfunde in verschiedenen Entwicklungsstadien untersucht und bestimmt. Sie wurde von Bohn nicht zuletzt nach den Funden in Friesenheim als eine neue Gattung für Europa beschrieben. Mit der Entdeckung der Waldschaben-Vorkommen hat es der Trassenwald auch in eine renommierte Zeitschrift der Senckenberg-Gesellschaft geschafft, was die Bürgerinitiative besonders stolz macht.

"Kein Schädling"

Wer sich jetzt gruselt und an Lebensmittel-Schädlinge denkt, ist schiefgewickelt, erklärt Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative: Die Waldschaben sind sogenannte Nützlinge, sie verwandeln verrottende organische Substanzen im Wald zu Humus. Im Gegensatz zur Haus- oder Küchenschabe sind die Waldschaben stroh- bis horngelb und einheitlich gefärbt. "Wer ein Exemplar in seiner Wohnung findet, sollte es einfach wieder nach draußen verfrachten", so Sanner.

Die Bürgerinitiative kämpft weiter für die Aufnahme des Trassenwalds als schützenswerte Grünfläche in den Flächennutzungsplan. Dort ist der Trassenwald - es handelt sich um eine freigehaltene Fläche für eine geplante Umgehungsstraße - noch als Bauland ausgewiesen. Unterstützung hat die Bürgerinitiative im Kommunalwahlkampf erhalten: Die Ortsbeiratsfraktionen der SPD, Freien Wählgruppe (FWG) und Grünen haben den Erhalt des Trassenwalds als Wahlziel formuliert.

Die Rheinpfalz, 21.05.2014

 

Johannes Mazomait beschreibt Aronstab als Neophyt in Ludwigshafen

Wochenblatt Ludwigshafen, 9. Oktober 2013

Neue Apfelsorte im Biotopverbund Friesenheim entdeckt

Im Biotopverbund Friesenheim hat ein Mitglied der Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald eine neue Apfelsorte entdeckt und ihr den Namen „Friesenheimer Eulenapfel“ gegeben. Der Baum steht unweit des Trassenwaldes in der Nähe der Willersinnweiher. Der Weg des Eulenapfels bis zum Wochenmarkt erscheint noch weit, aber auch andere haben einmal klein angefangen. Braeburn und Golden Delicious, heute überall im Handel, waren einst auch so genannte Zufallssämlinge, die nicht bewusst gezüchtet, sondern zufällig gefunden wurden. Die Bürgerinitiative freut sich mit ihrem Mitglied und aktivem Artenfinder über den Fund.

Die Rheinpfalz, 18.09.2013

Mannheimer Morgen, 29.12.2012

Die Rheinpfalz, 07.11.2012

Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz

Die Rheinpfalz, 10.10.2012

Friesenheim
Ein Biotop für seltene Tierarten

Die Bürgerinitiative Trassenwald ist stolz auf die Entdeckungen, die ihre Mitglieder in dem kleinen Biotop zwischen der Sternstraße und der Industriestraße gemacht haben. Fünf hochwertige Fotobücher hat der Vorstand um Thomas Sanner herstellen lassen: Je eines haben OB Eva Lohse, Umweltdezernent Klaus Dillinger und die Stadtteilbibliothek Friesenheim erhalten. Das Buch ist virtuell auch für jedermann im Internet einsehbar.

Außerdem beteiligen sich drei der Ehrenamtlichen an einem Projekt, dessen Fäden beim Südwestrundfunk zusammenlaufen: dem "Artenfinder". Die vielen Insekten, Reptilien, Vögel und auch Säugetiere, die ihren Lebensraum im Trassenwald gefunden haben, sollen mit der Zeit katalogisiert werden. Als ein "Fundstück" haben die Naturschützer bereits die Blauflügelige Ödlandschrecke gemeldet, ein Tier, das auf der sogenannten Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Dr. Joachim Rheinheimer und Johannes Mazomeit stehen der BI dabei zur Seite, zeigte sich Sanner dankbar. Ende Juni ist eine Begehung des Trassenwaldes durch eine Gruppe von Heuschreckenspezialisten um Alban Pfeifer geplant.

Aktuell sei die Existenz des Trassenwäldchens, das seinen Namen einer ursprünglich freigehaltenen Trasse für eine Straßenverbindung verdankt, nicht gefährdet. Ganz aufatmen könne man allerdings erst, wenn die Stadt diese Grünfläche als solche im Flächennutzungsplan ausweist, sagt Sanner. Hierfür kämpfe die Bürgerinitiative weiter und hofft auf Unterstützer. bur

Mannheimer Morgen, 13.06.2012

 

Die Rheinpfalz, 30.05.2012

Die Rheinpfalz, 23.05.2012

Die Rheinpfalz, 04.04.2012

Die Rheinpfalz, 23. 11. 2011

Die Rheinpfalz, 05. 10. 2011

Friesenheim: Debatte über Zugang zum Trassenwäldchen

Streit um Biotop

"Viele Bürger bedauern, dass das Trassenwäldchen nicht mehr frei zugänglich ist", kritisiert Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Trassen-wald". Nach der Rodungsaktion im Frühjahr sind die Zugänge zum 10 000 Quadratmeter großen Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße durch Bäume und dicke Äste versperrt.

Daran wird sich nach dem Willen der Stadt-verwaltung nichts ändern. "Beim Trassen-wäldchen handelt es sich um keine öffentliche Grünanlage, sondern um ein Privatgrundstück der Stadt. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht muss der Zutritt untersagt bleiben", begründet Stadt-sprecherin Ulrike Heinrich auf "MM"-Anfrage die Sperrung. Dadurch könnten auch Fauna und Flora am besten geschützt werden. Bislang erfolge dies noch ohne Zaun.

Die BI bedauert zudem, dass sie keine Paten-schaft für das Wäldchen übernehmen dürfe. "Wir würden gerne die Grünfläche weiter aufwerten", sagt Sanner. Auch dies lehnte die Stadt ab, weil es keine offizielle Grünanlage ist. Unter dem Motto "Engagement macht stark" startet die BI gleichwohl eine Reinigungsaktion im Bereich des Geländes am 24. September. ott

Mannheimer Morgen, 13. September 2011

Die Rheinpfalz, 31.08.2011

Die Rheinpfalz, 7. Mai 2011

Trassenwäldchen: Bürgerinitiative räumt den Weg frei

Jetzt kann Gerhard Layer wieder im Friesenheimer Trassenwäldchen spazieren - zumindest ein bisschen. Der 72-Jährige monierte, dass seit den Baumfällarbeiten quer liegende Stämme und Äste die Trampelpfade versperren (wir berichteten in der Rubrik „Was Leser ärgert”).

Layer ist auf einen Rollator angewiesen. Er kann also nicht wie Kinder oder junge Spaziergänger die Baumstämme überqueren. Als Thomas Sanner, der Vorsitzende der Bürgerinitiative „Rettet den  Trassenwald” von Layers Problem erfuhr, wollte er helfen. „Deshalb haben wir in einem Bereich einen Stamm auf die Seite geschafft und den Trampelpfad mit Erde aufgefüllt, damit Herr Layer mit seinem Rollator keine Schwierigkeiten hat”, erklärt er. Layer freut sich über das Engagement der Bürgerinitiative. „Dafür bin ich sehr dankbar”, sagt er. Allerdings, so merkt er an, sei das nur ein kleiner Trost: „Das ändert ja nicht die Gesamtsituation im  Trassenwald.” Durch die versperrten Wege könne er seinen halbstündigen Spaziergang im Trassenwäldchen nicht mehr machen. Nur ein kleines Stück könne er in den Wald gehen. „Jetzt ist das Trassenwäldchen eben nur noch ein kleiner Teil meines Spaziergangs.” (iak)

Die Rheinpfalz, 08. April 2011

Die Rheinpfalz, 30. März 2011

Die Rheinpfalz, 24. März 2011

Die Rheinpfalz, 10.02.2011

Naturschutz: Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamts und von Gärtnereien entfernen Totholz und fällen Bäume / 300 Exemplare auf Liste

Pilze machen den Bäumen zu schaffen

Von unserem Redaktionsmitglied Sybille Burmeister

Über das ganze Stadtgebiet erstreckt sich das "Pflegenetz" der Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamts. Etwa 300 Bäume wurden und werden in den nächsten Wochen gefällt und von sogenanntem Totholz befreit. Diese Zahl liege nicht höher oder niedriger als in den vergangenen Jahren, erklärt die Bereichsleiterin Grünflächen und Friedhöfe, Gabriele Wolter. Die Stadt ist für die Verkehrssicherheit zuständig, muss also dafür sorgen, dass beispielsweise für Passanten keine Gefahr von herabfallenden Ästen ausgeht.

Die Bäume werden regelmäßig von den Mitarbeitern des Bereichs Grünflächen und Friedhöfe untersucht und gegebenenfalls gekennzeichnet. Dies geschieht mit einer farblichen Markierung. Viele Bäume, die jetzt gefällt werden müssen, seien von Pilzen befallen, Platanen vor allem vom Massariapilz. Die Kastanienminiermotte sei durch Schnitte derzeit ganz gut in den Griff zu bekommen, sagt Wolter.

Nur wenige Anfragen von Bürgern

"Das Vorgehen ist mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt", sagt Wolter. Aus der Bevölkerung kommen nur noch vereinzelt Anfragen zu den Fällaktionen, Widerstand - wie noch 2006 - oder Protest gebe es gar nicht. "Wir informieren die Ortsbeiräte über die Hintergründe und die Fällliste", so Wolter. Von Anfang Oktober bis Ende Februar dürfen die Hubsteiger anrücken, Sägen und Äxte werden ausgepackt und im öffentlichen Grün aufgeräumt. Nur bei "Gefahr im Verzug" könne auch außerhalb dieser Zeiten reagiert werden.Hintergrund dieser Frist ist einerseits die Vegetationsperiode der Pflanzen, andererseits die beginnende Vogelbrut ab März: Die "Piepmätze" dürfen nicht gestört werden, wenn sie den Nachwuchs aufziehen. In den Wochen vor Weihnachten konnten die Grünflächenmitarbeiter noch nicht loslegen, weil das Fällen durch Schnee und Eis zu gefährlich geworden wäre. Zu dieser Zeit waren die Männer vor allem im städtischen Winterdienst im Einsatz.

Die zwischenzeitliche mildere Witterung - vor einigen Tagen wurden noch 13 Grad gemessen - hat laut Wolter kaum Einfluss auf die Arbeiten der Baumpfleger. "Die paar schönen Tage haben die Bäume noch nicht ins Frühjahr versetzt. Schäden zeigen sich an den Blättern, wenn die Bäume austreiben". Sie hoffe eher jetzt auf wenige Frostschäden durch die kalten Nächte. Zunächst werde versucht, Bäumen durch einen Rückschnitt zu helfen, eine Fällung sei nur die letzte Wahl - wie beispielsweise auf der Wiese am Rheinuferpark am Berliner Platz.Wo viel Totholz anfällt, wie beispielsweise im Trassenwäldchen ab nächster Woche (wir berichteten), soll eine sogenannte Benjeshecke angelegt werden. Hier könnten vor allem kleine Säugetiere einen Unterschlupf finden und sich Insekten ansiedeln. Wer dafür sorgen will, dass es in der Stadt grüner wird, mehr Bäume wachsen und Tiere einen Lebensraum finden, den ruft Wolter zu einer Spende für den "Grünen Kreis" auf. Dieser Verein, dem sie mit dem Friesenheimer Ortsvorsteher Carlo Saxl vorsteht, hat eine Neuanpflanzung im Oppauer Park und im Hochzeitswäldchen vor.

Mannheimer Morgen, 03. Februar 2011

Die Rheinpfalz, 01.02.2011

Friesenheim: Baumfällarbeiten im Trassenwäldchen

"Artenschutz hat Vorrang"

In dem Friesenheimer Trassenwäldchen - einem rund 10 000 Quadratmeter großen unbebauten Areal zwischen der Merziger- und Sulzbacher Straße - rücken die Gärtner an: Ab Montag, 7. Februar, werden dort voraussichtlich knapp 60 Bäume gefällt und rund 40 vom Totholz befreit.

"Das Gutachten eines von uns beauftragten externen Sachverständigen kam zu dem Ergebnis, dass die betroffenen Bäume nicht mehr standsicher sind oder abgestorbene Äste abzubrechen drohen. Unsere Pflicht ist, die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten, insofern ist die Maßnahme leider unumgänglich", erklärt Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger. Die Arbeiten würden in der derzeitigen Frostperiode erledigt, um die Vögel nicht in der Brutzeit im Frühjahr zu stören. Außerdem sei ein weiteres Gutachten erstellt worden, um sicherzustellen, dass seltene Tiere und Pflanzen nicht beeinträchtigt werden.

Die Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Trassenwald" wurde im Vorfeld informiert, bestätigt deren Sprecher Thomas Sanner die Meldung von Stadt und Ortsvorsteher Carlo Saxl: "Wir fühlen uns mit unserem Anliegen ernstgenommen, die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hat sich erfreulich entwickelt." Auch die BI habe Interesse an der Standsicherheit der Bäume. bur

Mannheimer Morgen, 01. Februar 2011

Die Rheinpfalz, 29.12.2010

Die Rheinpfalz,13.10.2010

„Wie bei Asozialen"
Friesenheim: Saxel beklagt Verschmutzung

„Wenn ich durch die Straßen von Friesenheim gehe, komme ich mir vor wie in einem Asozialenviertel." Drastische Worte fand Ortsvorsteher Carlo Saxl bei der Ortsbeiratssitzung über den Zustand des Stadtteils. Die Themen Ordnung und Sauberkeit nahmen daher breiten Raum ein.

Zu dem harten Urteil kam der Ortsvorsteher auch, weil er erst tags zuvor aus seiner Heimat Südtirol zurückgekehrt war, und ihn die gepflegten Gärten und sauberen Straßen dort zu einem Vergleich mit Friesenheim herausforderten. „Es wird so viel weggeschmissen", seufzte Carlo Saxl. „Ich weiß nicht, wie man die Bürger dazu bringen kann, Verantwortung zu übernehmen." Die Aktion „Saubere Stadt" soll dazu beitragen.

Über Rodungsarbeiten der Stadtverwaltung im Trassenwald während der Brut- und Ruhezeit von Vögeln beschwerte sich Hans Jürgen Ehlers (FWG). Er wollte wissen, warum die Arbeiten erst Wochen nach dem Sturm begonnen haben; warum nicht nur Pappeln, sondern auch Robinien gekürzt wurden; warum Geäst auf einem Grundstück zurückgelassen wurde, so dass eine 80-jährige Frau es beseitigen musste; warum die Stadt nicht vorher mit der Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald" Kontakt aufgenommen hat. Hans-Henning Kleb (Grüne) behauptete zudem, dass der Bereich Grünflächen vorm Roden den Bereich Umwelt nicht informiert habe.

Diesen Vorwurf wies Rainer Lehmann vom Bereich Grünflächen entschieden zurück. Weil Bürger sich besorgt gemeldet hätten, Bäume könnten umstürzen, habe die Stadt als Eigentümerin für Sicherheit sorgen müssen. Robinien auf den Brachflächen hätten ein sehr anfälliges Wurzelwerk. Die beauftragte Fremdfirma sei unter seiner Aufsicht sehr vor- sichtig vorgegangen. Lehmann bedauerte, dass Geäst auf dem Grundstück der 80-jährigen Frau übersehen worden sei. Im übrigen handele es sich bei dem Trassenwäldchen um ein unbebautes Grundstück der Stadt, nicht um einen Spielplatz, betonte Lehmann. Die falsche Eintragung als Spielplatz in einer Freizeitkarte und auf der Internet-Seite der Stadt soll geändert werden.

Der Ortsbeirat dringt auf die baldige Planung des Straßenbahnausbaus. Erst dann kann er seine alte Forderung nach einem behindertengerechten Ausbau der Haltestelle am Klinikum und nach einer Druckampel vorbringen. Dieses Jahr gibt die Stadt 20.000 Euro für eine neue Beleuchtung in der Schopenhauer-, Geibel- und Schellingstraße aus. Im Gemeindehaus ist die Heizung defekt. Weil es sich um keinen gefahrdrohenden Zustand handelt, habe der Kämmerer den kostspieligen Austausch abgelehnt, so Constanze Kraus (CDU). (huf)

Die Rheinpfalz, 10. Juni 2010

Friesenheim: Ärger wegen Fällarbeiten zur Brutzeit / Stadt argumentiert mit Verkehrssicherheit
Ortsbeirat diskutiert über Trassenwald

Die Rodungsarbeiten in dem Trassenwald an der Sternstraße, die für viel Unmut sorgten, hatten ein Nachspiel im Friesenheimer Ortsbeirat. Viele Anwohner hätten Angst gehabt, dass ihre Häuser von bruchgefährdeten Pappeln begraben werden, erläuterte Ortsvorsteher Carlo Saxl. Die Stadt sei für die Verkehrssicherheit des Geländes verantwortlich, erklärte Umweltabteilungsleiter Rainer Lehmann, nachdem die Freien Wähler (FWG) und Grünen einen Bericht gefordert hatten, warum es dort während der Brut- und Ruhezeit von Vögeln zu Rodungsarbeiten gekommen war.

Um die angrenzenden Grundstücke zu schützen, seien die Pappeln "so schonend wie möglich" um zehn bis 15 Prozent reduziert worden, führte Lehmann aus. Zudem seien auch einige "wipfeldürre" Robinien gekürzt worden. Das Schnittgut sei dort für die Tierwelt zurück gelassen worden.

Laut Hans Jürgen Ehlers (FWG) blieben auch Äste auf dem Grundstück einer 80-Jährigen liegen. Gern will sich Lehmann künftig mit der Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald" austauschen. Er wies zugleich darauf hin, dass es sich beim Trassenwald um ein "unbebautes Grundstück" handle, nicht um eine Spielfläche - diese sei auf dem benachbarten Girlassicpark. Offenbar wurde dies missverständlich in einer Broschüre der Stadt eingezeichnet, die nach Wunsch von Reinhard Herzog (CDU) aus dem Verkehr gezogen werden sollte. mav

Mannheimer Morgen, 10. Juni 2010

Die Rheinpfalz, 09.06.2010

Friesenheim: FWG und SPD zu Trassenwald

Kritik an Baumfällaktion

n der Sitzung des Friesenheimer Ortsbeirats will die Freie Wählergruppe Ludwigshafen (FWG) heute noch einmal über eine Baumfäll- und -pflegeaktion der Stadt im Mai im Trassenwald diskutieren. Diese hat ihrer Meinung nach gegen das neue Bundesnaturschutzgesetz verstoßen.

Der Einschnitt in die Gehölze sei während der gesetzlich vorgeschrieben Ruhezeit geschehen, wodurch insbesondere Vögel beim Brüten gestört worden seien.Auch die SPD sieht nach der Baumfällaktion Handlungsbedarf. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Trassenwald fordert sie die Verwaltung auf, mögliche Gefahren für Kinder in dem Gebiet zu identifizieren. Solche könnte es unter anderem geben, weil die gefällten Bäume laut SPD einfach liegengelassen worden sind. mig

Mannheimer Morgen, 08. Juni 2010

Ludwigshafen-FWG:Aufregung Trassenwald verständlich
Politik

Ludwigshafen - Friesenheim / Metropolregion Rheinneckar - FWG: Aufregung bei der BI Trassenwald verständlich! - Die Aufregung der Mitglieder der BI Trassenwald ist aus unserer Sicht voll nachvollziehbar, da die Stadt bzw. die von ihr beauftragten Grünbetriebe dem seit 01.03.2010 in Kraft getretenen neuen Bundesnaturschutzgesetz zuwider handeln.

Während durch das neue Gesetz bereits Besitzern von Gärten beim Rückschnitt von Baumen und Hecken in den Monaten März bis September empfindliche Strafen drohen, setzt die Stadt ihren Kahlschlag in den letzten verbliebenen naturnahen Grünflächen in Friesenheim unvermindert fort. Damit werden die dort lebenden Tiere, insbesondere Vögel, in ihrer Ruhe- und Brutzeit empfindlich gestört. Dies ist aus Sicht der FWG inakzeptabel und verwerflich !

Die Reaktion der BI Trassenwald ist auch deshalb verständlich, weil sie inzwischen ein Verein geworden ist, dessen Vereinszweck der Erhalt dieser Freifläche und die regionale Umweltpflege ist. Es stellt sich uns die Frage, warum die Stadt im Vorfeld nicht enger mit dem neuen Verein kooperiert, in dem sich viele Friesenheimer Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich engagieren.

Die FWG wird in der kommenden Sitzung des Ortsbeirates Friesenheim (08.06.2010) einen detaillierten Bericht darüber anfordern, warum die Baum- und Gehölzrückschnitte nicht außerhalb der gesetzlichen Ruhezeiten für Vögel erfolgt sind. Weiterhin behält sich die FWG vor, anschließend das Mainzer Umweltministerium über den Sachverhalt zu informieren, da bereits einige bedohte Tierarten im Trassenwald nachgewiesen wurden. Dies dürfte nach unseren Informationen auch der Stadtverwaltung bekannt geworden sein.

 Lu-aktiv, 22. Mai 2010

Trassenwald: Baumfäller sorgen für Aufregung

Aufregung gestern Vormittag im Friesenheimer  Trassenwald: Zum Teil aufgebrachte Mitglieder der Bürgerinitiative „Rettet den  Trassenwald" trafen dort auf Mitarbeiter einer von der Stadt mit Baumfäll- und Rückschnittarbeiten beauftragte Firma.
Wie das städtische Grünflächenamt auf Anfrage mitteilte, habe es sich um „reine Verkehrssicherungsarbeiten" gehandelt. Zwei Pappeln, die auf ein Nachbargrundstück zu fallen drohten, seien gefällt worden, einige trockene Robinien seien gekürzt worden, blieben aber stehen, um Käfern und anderen Kleintieren ein Quartier zu bieten. Der Kinderspielplatz werde weiterhin bestehen bleiben. Informationen über die Bürgerinitiative stehen im Internet unter www. trassenwald.de (jer)

Die Rheinpfalz, 21. Mai 2010

Klargestellt
Baulücken in Friesenheim

An der Baulücken-Begehung des Friesenheimer Ortsbeirats (wir berichteten am Donnerstag) hat auch die FWG/Grüne-Fraktion teilgenommen. Hans-Henning Kleb (Grüne) hatte im Vorfeld eine Liste mit freien Häusern im Ortsvorsteherbüro abgegeben. Hans Jürgen Ehlers (FWG) hat während der Begehung das ehemalige Gebege-Betriebsgelände (Sternstraße) und ein Grundstück nahe des Friedhofs in die Debatte eingebracht, für das es bereits konkrete Kaufinteressenten gibt. Dabei hat er darauf verwiesen, dass „sich Überlegungen zur Bebauung neuer Flächen, wie beispielsweise des Trassenwalds, von selbst verbieten, solange bereits erschlossenene Bauflächen im Friesenheimer Kerngebiet für eine Folgenutzung vorhanden sind". (rhp)

Die Rheinpfalz, 8. Mai 2010

Die Rheinpfalz, 5. Mai 2010

Die Rheinpfalz, 15. Mai 2009

Die Rheinpfalz, 15. Mai 2009

Friesenheim: Bürgerinitiative erfreut über OB-Ankündigung
Trassenwald nicht bebaut

Mit Erleichterung hat die Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Trassenwald" die Ankündigung von OB Eva Lohse zur Kenntnis genommen, den Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße vorerst nicht zu bebauen. "Wir freuen uns, dass die Stadt von ihren Bauplänen Abstand nimmt", erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Lohse habe auf einem Treffen mit Friesenheimer Bürgern erklärt, sie glaube nicht, dass der Trassenwald in den nächsten Jahren bebaut werde. Die Menschen dort wollten dies offenbar nicht.

Über 2500 Bürger hatten in einer Unterschriftenliste den Erhalt des Grüngürtels gefordert, der über Jahrzehnte hinweg für das Straßenprojekt einer Nord-Süd-Trasse freigehalten worden war.

Die Bürgerinitiative wünscht ein langfristiges Konzept für die Aufwertung des Trassenwaldes als wertvolle grüne Oase in der Stadt. Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den dicht bewachsenen Grüngürtel nicht zu bebauen. Vor zwei Jahren waren jedoch anderslautende Überlegungen bekannt geworden. Daraufhin gründete sich die Bürgerinitiative, die ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Der Grüngürtel südlich der Sternstraße ist im Kinderstadtplan der Stadt als Tipp zum Spielen und Klettern ausgewiesen. ott

Mannheimer Morgen, 08. Mai 2009

BI Trassenwald atmet auf

Die Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Trassenwald" hat mit Erleichterung auf die Ankündigung der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse reagiert, den Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße vorerst nicht zu bebauen.

"Wir freuen uns, dass unser Einsatz erfolgreich war und die Stadt von ihren Bauplänen Abstand nimmt", erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Lohse hatte zuvor bei einem Treffen mit Friesenheimer Bürgern erklärt, sie glaube nicht, dass der Trassenwald in den nächsten Jahren bebaut werde. Die Menschen dort wollten dies offenbar nicht. "Wir wünschen uns nach wie vor ein langfristiges Konzept für die Aufwertung des Trassenwaldes als wertvolle grüne Oase in der Stadt und werden uns dafür auch weiter einsetzen", so Sanner.

Im Sommer 2007 waren städtische Bebauungspläne bekanntgeworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Sie wird unter anderem von mehr als 2.500 Menschen unterstützt, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben (RheinNeckarWeb berichtete). (red) 

Rhein-Neckar-Web, 08.05.2009

Ludwigshafen – Trassenwaldproblematik verschoben
Ludwigshafen / Metropolregion Rheinneckar - Bürgerinitiative setzt Engagement für Grüngürtel in Friesenheim fort

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald hat mit Erleichterung auf die Ankündigung der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse reagiert, den Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße vorerst nicht zu bebauen. „Wir freuen uns, dass unser Einsatz erfolgreich war und die Stadt von ihren Bauplänen Abstand nimmt“, erklärte der Sprecher der Bürgerinitiative, Thomas Sanner. Frau Lohse hatte zuvor auf einem Treffen mit Friesenheimer Bürgern erklärt, sie glaube nicht, dass der Trassenwald in den nächsten Jahren bebaut werde. Die Menschen dort wollten dies offenbar nicht.

„Wir wünschen uns nach wie vor ein langfristiges Konzept für die Aufwertung des Trassenwaldes als wertvolle grüne Oase in der Stadt und werden uns dafür auch weiter einsetzen. Zunächst einmal möchte ich mich aber bedanken bei den vielen Menschen, die die Bürgerinitiative in den vergangenen Jahren unterstützt haben“, erklärte Sanner weiter.

Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Frau Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im Sommer 2007 Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Sie wird unter anderem von mehr als 2500 Menschen unterstützt, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben.

Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

www.luaktiv.de, 07.05. 2009

Trassenwäldchen - Zwerghirschkäfer ist nicht allein

Praktizierte Nächstenliebe im christlichen Sinne oder die Sorge um den Fortbestand des Zwerghirschkäfers allein können es nicht gewesen sein: Dass Ludwigshafens Oberbaumeister Ernst Merkel die Pläne, das Friesenheimer Trassenwäldchen einem Baugebiet zu opfern, sagen wir mal, nicht mehr allzu offensiv verfolgt, hat möglicherweise ganz andere ökonomische Gründe. Das an den Grüngürtel grenzende Sanella-Viertel mit seinen im Saarland entliehenen Straßennamen erlebt nämlich seit geraumer Zeit so etwas wie einen demografischen Wandel. Die Bauherren-Generation geht, junge Familien mit Kindern kommen. Dafür gibt es viele Gründe: die Nähe zu Ebertpark und Willersinnweiher, die Infrastruktur mit Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und Immobilien in passender Größe zu vernünftigen Preisen. In dem Quartier zwischen Industrie- und Sternstraße läuft schon, was die Stadtverwaltung propagiert: Innen- vor Außenentwicklung. Damit wird es enger für neue Baugebiete drumherum.

Die Rheinpfalz, 18. April 2009

Ruhe überm Trassenwäldchen

Bebauungspläne für Friesenheimer Grünstreifen auf Eis gelegt - Warten auf stadtweites Bauland-Register

Im Friesenheimer Trassenwäldchen können sich Zwergfledermäuse und Zwerghirschkäfer weiter ungestört gute Nacht sagen. Überlegungen von Baudezernent Ernst Merkel (CDU), das Areal zwischen Stern- und Industriestraße für eine Wohnbebauung zu roden, bleiben bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Die Vorlage eines stadtweiten Flächennutzungsplans verzögert sich.

Wie Merkel auf Anfrage weiter mitteilte, soll das Konzept für die weitere Stadtentwicklung in den nächsten Monaten weiterentwickelt und spezifiziert werden. Unter anderem sollen die stadtweiten Folgen der demografischen Entwicklung und daraus esultierende Veränderungen in den Eigentumsverhältnissen eingearbeitet werden. „Bevor wir neue Flächen ins Auge fassen, wollen wir ermitteln, wo und in welchem Umfang Bestand frei wird", hält Merkel am Prinzip Innen- vor Außenentwicklung fest. Ehe er konkrete Baugebiete ins Auge fasst, wolle er sich einen kompakten Überblick über den Wohnungsmarkt verschaffen, kündigte Merkel an. Den glaubt er frühestens Ende des Jahres zu haben. In der „Ideensammlung" für neues Bauland sei das Trassenwäldchen enthalten, bekräftigte er. Die Überlegungen seien aber nicht über Voruntersuchungen hinaus gereift.

Mit dieser zurückhaltenden Linie dürfte Merkel auch Konsequenzen aus dem Aufschrei aus dem Westen Friesenheims gezogen haben, nachdem sein Dezernat im Ortsbeirat offen angekündigt hatte, den Grüngürtel im „Sanella-Viertel" für eine Wohnbebauung im Auge zu haben. Friesenheim zählt zu den Stadtteilen, in denen die Nachfrage von interessierten Zuzüglern nach Bauland besonders stark ist. Der Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald", Thomas Sanner, äußerte sich erleichtert, dass das Gelände vor seiner Haustür vorläufig aus der Schusslinie genommen worden ist. In Gesprächen mit Kommunalpolitikern aller Parteien wirbt er für die Beibehaltung dieses Zustands. „Ich bin optimistisch, dass wir das Wäldchen behalten werden", prognostizierte er auf Anfrage. Entwarnung kann er aber noch nicht geben.


Zu den Unbekannten, die die weitere Erschließung von Friesenheim-West beeinflussen könnten, gehört die ungewisse Zukunft des nahe gelegenen Freizeitzentrums Girlassic-Park. Dem gehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus. Nach RHEINPFALZ-Informationen soll die Einrichtung der Stadt übertragen werden, wenn es Friesenheims Ortsvorsteher Carlo Saxl (CDU) nicht gelingt, die Pfadfinder einzubinden. Ob diese den Girlassic-Park weiter finanzieren können, bezweifelte Saxl jüngst im Ortsbeirat. Die seit Anfang 2008 aktive Bürgerinitiative hat unter anderem geschützte Tiere und Pflanzen, darunter Zwerghirschkäfer und Zwergfledermäuse, nachgewiesen und die Pflege des wegen seines vernachlässigten Zustands kritisierten Geländes übernommen. „Das Trassenwäldchen wird nicht bebaut", ist sich auch Saxl sicher. Ihm und OB Eva Lohse war zwischenzeitlich unterstellt worden, von früheren Wahlkampfversprechen abgerückt zu sein. Zwei Privatleute haben sich bislang unverbindlich nach dem Standort erkundigt. „Ich habe ihnen abgeraten", so Saxl. Auch gegenüber dem Baudezernenten habe er deutlich gemacht, dass er das Areal in keinem Flächennutzungsplan akzeptiere. „Unser Trassenwald steht noch", hat die BI in ihrer Jahresbilanz festgehalten. „So soll es bleiben!" (ala) Einwurf

Noch Fragen? www.trassenwald.de

Einwurf

Verschnaufpause  VON ANDREAS LANG

Es sieht ganz so aus, als ob den Einwohnern von Friesenheim-West ihr mehr oder weniger geliebtes Trassenwäldchen erhalten bleibt. Dieses Jahr will sich Baudezernent Ernst Merkel nicht in die Karten beziehungsweise die Ideensammlung für Baugebiete im Stadtgebiet schauen lassen, schon gar nicht vor der anstehenden Kommunalwahl. Das Glück der Trassenwald-Schützer dürfte sein, dass Bebauungsplanspiele für den Stadtteil mit einer hohen Nachfrage nach Bauland frühzeitig nach außen gedrungen sind und sich ziviler Widerstand formieren konnte.
Durchkreuzt werden könnten die Pläne der Robin Hoods allerdings durch die ungewisse Zukunft des benachbarten Girlassic Parks. Sollte er nicht in ehrenamtlicher Regie weitergeführt werden, wonach es derzeit aussieht, müsste er der finanziell klammen Stadt übertragen werden. Das zusammenhängende Areal könnte Stadtplaner auf verwegene Bauland-Ideen bringen ...

Die Rheinpfalz, 14. April 2009

Ludwigshafener Trassenwäldchen bleibt erhalten

Die Pläne von Ludwigshafens Baudezernent Ernst Merkel, das Gebiet des Friesenheimers Trassenwäldchens für eine Wohnbebauung zu roden, sind vorerst vom Tisch.

Wie die Zeitung "Die Rheinpfalz" meldet, will sich der CDU-Politiker zunächst einen Überblick über den Wohnungsmarkt verschaffen, bevor er Maßnahmen konkretisiert. Allerdings behält er das Areal zwischen Stern- und Industriestraße neben anderen Flächen weiter als mögliches Bauland im Hinterkopf. Der Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald", Thomas Sanner, zeigte sich zwar erleichtert, dass Merkel seine Pläne vorerst ad acta gelegt hat, er könne aber noch keine Entwarnung geben, wie "Die Rheinpfalz" ihn zitiert. Sein 2008 gegründetes Projekt, kümmert sich um die Pflege des Geländes sowie geschützte Tiere wie Zwerghirschkäfer und Zwergfledermäuse, die dort leben.

Auch Friesenheims Ortsvorsteher Carlo Saxl (CDU) glaubt an den Fortbestand des Trassenwäldchens. Er habe dafür gegenüber Merkel klar Stellung bezogen. (red)

Rhein-Neckar-Web, 14. 04.2009

Ludwigshafen – Grünen: Kleb ist Spitzenkandidat

Ludwigshafen-Friesenheim / Metropolregion Rheinneckar Die Grünen haben ihre KandidatInnen für den Ortsbeirat Friesenheim benannt. Einstimmig wurde Hans-Hennig Kleb, der die Grünen seit 10 Jahren im Ortsbeirat vertritt, an die Spitze der Liste gewählt. Ihm folgen Hannelore Schlageter, Johannes Konen und Hans-Jürgen Schaupp.

Wichtigste Ziele für die Grünen in Friesenheim sind die weitere Verkehrsberuhigung der Sternstraße, der Erhalt und Ausbau der Straßenbahnlinie 10, die naturnahe Gestaltung des Ebertparks, die Sicherheit der Radwege und die Erhaltung des Trassenwäldchens, wie von der Oberbürgermeisterin und dem Ortsvorsteher versprochen. „Friesenheim ist ein attraktives Wohngebiet und wir wollen, dass dies auch so bleibt. Zur Zeit besteht die Gefahr, dass Friesenheim immer mehr vom Öffentlichen Personennahverkehr abgehängt wird. Die Haltestelle am Klinikum ist immer noch nicht behindertengerecht ausgebaut und die Sternstraße könnte von heute auf morgen zweispurig werden, wenn der politische Wille da wäre“ benennt der jetzige Ortsbeirat Hans-Henning Kleb Aufgaben für Friesenheim.

Nur mit den Grünen sei auch garantiert, dass das Trassenwäldchen erhalten bleibe. Im Ebertpark muss es ein attraktives gastronomisches Angebot für alle geben.

www.luaktiv.de, 19.02. 2009

Friesenheim - Wir schaffen was im Trassenwald

Mit Scheren, Spaten, Gabeln, Sägen und vor allem viel guter Laune haben sich am Samstag Friesenheimer getroffen, um den Trassenwald winterfest zu machen. Zu der Aktion im Rahmen des ersten großen Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar "Wir schaffen was" hatte die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald aufgerufen. Sie kämpft gegen Pläne der Stadt, die Grünfläche zwischen der Sternstraße und der Industriestraße zu bebauen.

 

 

www.luaktiv.de, 22.09.2008

Trassenwald: Bürgerinitiative hat geschützte Arten entdeckt
Nächtliche Jäger aktiv

Zwei unter Naturschutz stehende Fledermausarten hat die Bürgerinitiative (BI) zur Rettung des Trassenwäldchens Friesenheim in ihrem Refugium nach eigenen Angaben entdeckt: die Zwergfledermaus und die Rauhhautfledermaus, die dort auf ihrem Zug gen Süden rastet. Der Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz habe die Tierchen mit Ultraschall-Detektoren ausfindig gemacht. "Sie fliegen so schnell, dass sie mit bloßem Auge kaum erkennbar sind", erklärt Dr. Claudia Weber vom Arbeitskreis Fledermausschutz. "Rückzugsgebiete, wie der Trassenwald sie bietet, sind sehr wertvoll."

Für den Leiter des städtischen Bereichs Umwelt, Rainer Ritthaler, ist der Fund der Fledermausarten neu. Er sagte gestern, dass die Stadt derzeit ein Fundverzeichnis erstellt, ob und wo solche geschützten Arten vorkommen. Hierfür müsse die Stadt aber Hinweise von anderen Stellen überprüfen. Das könne dann Grundlage für die weiteren Maßnahmen sein - hierzu könnte ein Schwerpunkt im Artenschutz in einem bestimmten Gebiet gehören.

Die BI sieht in diesem Vorkommen der beiden geschützten Fledermausarten einen Hoffnungsschimmer, die geplante Bebauung des Trassenwäldchens verhindern zu können. Diese Fläche zwischen Stern- und Industriestraße sei Teil eines Biotopverbunds, der sich vom Ebertpark zum Willersinnweiher erstreckt. Die BI hat sich gebildet, nachdem Bebauungspläne bekannte geworden waren. bur

Mannheimer Morgen, 30. August 2008

Ludwigshafen - BI-Trassenwald ist mit dabei
Ludwigshafen - Wir schaffen was im Trassenwald Bürgerinitiative macht sich nützlich in Grünfläche in Friesenheim

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald beteiligt sich an dem ersten großen Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar. Am Samstag, den 20.  September, räumt sie von 10.00 bis 13.00 Uhr die Grünfläche zwischen der Sternstraße und der Industriestraße auf. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Treffpunkt ist der Fußweg durch den Trassenwald, Eingang Girlassic Park. Unter dem Motto „Wir schaffen was“ engagieren sich am 20. September Freiwillige in der gesamten  Metropolregion in vielen unterschiedlichen Projekten. Die Aktion ist eingebunden in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.
„Der Erhalt und die Aufwertung des Trassenwaldes liegen uns sehr am Herzen. Deshalb ist es selbstverständlich, dass wir am 20. September mit anpacken“, erklärt Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Diese hatte sich vor einem Jahr gegründet, nachdem Pläne der Stadt zur Bebauung der Grünfläche bekannt geworden waren.

Die Bürgerinitiative, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist, wird unterstützt von mehr als 2500 Menschen, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben. Sie appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und den Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den  Grüngürtel nicht zu bebauen. Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit. Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/926 3242

www.luaktiv.de, 15.09. 2008

Trassenwald: Bürgerinitiative hat geschützte Arten entdeckt
Nächtliche Jäger aktiv

Zwei unter Naturschutz stehende Fledermausarten hat die Bürgerinitiative (BI) zur Rettung des Trassenwäldchens Friesenheim in ihrem Refugium nach eigenen Angaben entdeckt: die Zwergfledermaus und die Rauhhautfledermaus, die dort auf ihrem Zug gen Süden rastet. Der Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz habe die Tierchen mit Ultraschall-Detektoren ausfindig gemacht. "Sie fliegen so schnell, dass sie mit bloßem Auge kaum erkennbar sind", erklärt Dr. Claudia Weber vom Arbeitskreis Fledermausschutz. "Rückzugsgebiete, wie der Trassenwald sie bietet, sind sehr wertvoll."

Für den Leiter des städtischen Bereichs Umwelt, Rainer Ritthaler, ist der Fund der Fledermausarten neu. Er sagte gestern, dass die Stadt derzeit ein Fundverzeichnis erstellt, ob und wo solche geschützten Arten vorkommen. Hierfür müsse die Stadt aber Hinweise von anderen Stellen überprüfen. Das könne dann Grundlage für die weiteren Maßnahmen sein - hierzu könnte ein Schwerpunkt im Artenschutz in einem bestimmten Gebiet gehören.

Die BI sieht in diesem Vorkommen der beiden geschützten Fledermausarten einen Hoffnungsschimmer, die geplante Bebauung des Trassenwäldchens verhindern zu können. Diese Fläche zwischen Stern- und Industriestraße sei Teil eines Biotopverbunds, der sich vom Ebertpark zum Willersinnweiher erstreckt. Die BI hat sich gebildet, nachdem Bebauungspläne bekannte geworden waren. bur

Mannheimer Morgen, 30. August 2008

Ludwigshafen - Batman im Trassenwald
Ludwigshafen – Friesenheim  / Rheinneckar - Geschützte Fledermausarten jagen Insekten im Biotopverbund in Friesenheim

Der Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim, gegen dessen Bebauung die Bürgerinitiative Trassenwald kämpft, ist ein wichtiges Jagdgebiet für geschützte Fledermausarten. In dem Grünstreifen zwischen Stern- und Industriestraße haben Naturschützer zwei Fledermausarten identifiziert: die ortsansässige Zwergfledermaus und die Rauhhautfledermaus, die zum Überwintern nach Süden zieht. Beide Säugetierarten stehen unter Naturschutz.
„Als Teil des Biotopverbundes, der sich vom Ebertpark bis zu den Willersinnweihern erstreckt, verbindet der Trassenwald wichtige Lebensräume für die Fledermäuse, aber auch für andere Tiere miteinander“, erklärt Dr. Guido Pfalzer vom Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz. „Die Bebauung eines wichtigen Grün-Korridors der Stadt Ludwigshafen bedeutet für alle im Siedlungsraum lebenden Tierarten eine drastische Verschlechterung.“
„Beide Fledermausarten sind bedroht, weil sie immer weniger Jagdmöglichkeiten und Quartiere haben“, sagt Dr. Claudia Weber, ebenfalls vom Arbeitskreis Fledermausschutz. „Rückzugsgebiete in der Stadt, wie der Trassenwald sie bietet, sind sehr wertvoll.“ Die beiden Biologen konnten die Tiere, die nachts so schnell fliegen, dass sie mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen sind, mit Hilfe eines Ultraschall-Detektors bestimmen.
Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im vergangenen Sommer Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Sie wird unterstützt von mehr als 2500 Menschen, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben.
Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit, der Arbeitskreis Fledermausschutz unter
www.fledermausschutz-rlp.de

www.luaktiv.de,28.08. 2008

Das Bild zeigt eine erwachsene Zwergfledermaus.

Batman im Trassenwald?

FRIESENHEIM: Seltene Fledermäuse und Käfer in dem Grünzug entdeckt

„Batman im Trassenwald" - diese Überschrift über einer gestern verschickten Pressemitteilung macht doppelt neugierig: Soll sich die tapfere Comicfigur tatsächlich nach Ludwigshafen verirrt haben? Und findet sich in der Großstadt tatsächlich ein Wald? Des Rätsels Lösung: Der Verein, der den Grünzug im Westen von Friesenheim erhalten will, weist darauf hin, dass er dort zwei gefährdete Fledermausarten entdeckt hat.
Genau genommen handelt es sich um Vertreter der Zwergfledermaus und der Rauhautfledermaus. Die wohnen unter den Vordächern von Häusern, die diese grüne Zone nördlich der Industriestraße eingrenzen. Zur Jagd schwirren die Tiere dann geräuschlos durch die Büsche und Sträucher. Nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung sollen diese über kurz oder lang gerodet werden, damit dort neue Häuser gebaut werden können. Dieser Platz werde gebraucht, weil immer mehr Menschen nach Friesenheim ziehen wollen, sagen die Stadtplaner. Die Anwohner - 23 davon haben sich mittlerweile in einem Verein zusammengeschlossen - befürchten damit eine Verschlechterung des Klimas und der Wohnqualität, wenn alles zugebaut wird.
Eine Möglichkeit, wie sie solche Pläne stoppen können, ist nachzuweisen, dass dort Tierarten leben, die der Mensch nicht so einfach vertreiben darf. Ein seltener Hirschkäfer ist bereits entdeckt worden. Nun sind auch Fachleute vom Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz fündig geworden. Biologen konnten die pelzigen Winzlinge, die nachts so schnell fliegen, dass sie mit bloßem Auge kaum zu sehen sind, mit Hilfe von Ultraschall bestimmen.
Thomas Sanner, Vorsitzender des Trassenwald-Vereins, hofft, dass damit die Chancen steigen, die „grüne Lunge" zu erhalten. Er und andere Anwohner sprechen seit Monaten mit Vertretern verschiedener politischer Parteien darüber. „Mit unseren Argumenten stoßen wir auf viel Verständnis", fasste er gestern auf Anfrage zusammen. Beim großen Freiwilligentag in der Metropolregion am 20. September wollen die Verteidiger des Trassenwalds dort erneut richtig sauber machen. Sie sind bereit, sich auf Dauer und freiwillig um das Gelände zu kümmern.
Bei Kindern ist es als Spielplatz beliebt. Schüler der Wilhelm-Leuschner-Grundschule haben das Gebiet im Kinderstadtplan als Anlaufstelle zum Toben und Entdecken empfohlen. (ala)

DIE RHEINPFALZ, 29. August 2008

Bildzeitung, 17. Juni 2008

LUWOGE-Mieter planen mit: Zukunft der Hohenzollern-Höfe

Von den 180 Wohnungen der sogenannten Hohenzollern-blöcke stehen derzeit mehr als 40 leer. Das soll sich mittelfristig ändern. Die Eigentümerin, die BASF-Wohnungsbaugesellschaft LUWOGE will dafür sorgen, das diese stattlichen Häuser mittelfristig wieder so attraktiv hergerichtet werden, dass es keinen Vermietungsschwierigkeiten mehr gibt. (Textauszug)

NASE-Meinung:

Wenn die LUWOGE es schafft, in den nächsten vier, fünf Jahren die Hohenzollernblöcke so zu sanieren, dass sie auf lange Sicht so genutzt werden können, dann gibt es keinen vernünftigen Grund mehr, den Trassenwald für die Bebauung zu opfern, denn Ökonomie und Ökologie sprechen dafür, das Vorhandene aufzuwerten, anstatt neue Flächen zu "verbrauchen". (red)

Die Nase, Nr. 3, 10.Juni 2008

Beliebter Trassenwald Friesenheim: Umfrage unter Kindern

Kinder haben den Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim, für dessen Erhalt die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald kämpft, als Treffpunkt zum Spielen und Klettern empfohlen. In dem neuen Kinderstadtplan Ludwigshafen, an dem fast 700 Kinder von 24 Grundschulen mitgewirkt haben, ist der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße als Tipp von Kindern zum Spielen und Klettern ausgewiesen.

„Die Friesenheimer Kinder haben Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl bei seinem Besuch in der Grundschule nachdrücklich erklärt, dass sie sich gerne im Trassenwald treffen. Wir freuen uns, dass dies nun auch im Kinderstadtplan dokumentiert ist“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse schreibt an die Ludwigshafener Kinder und Eltern in einem Grußwort, der Kinderstadtplan enthalte alles, was für Kinder interessant und wichtig ist.

„Wichtig für die Kinder ist es, dass die beiden CDU-Politiker Saxl und Lohse nun auch ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einhalten und den Trassenwald nicht bebauen“, erklärte Sanner. Im vergangenen Sommer waren trotz des Wahlversprechens Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist und in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen wurde.
Die Bürgerinitiative hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und bietet ihre aktive Unterstützung bei der Pflege der Grünfläche an. Bei mehreren Aktionen zum Müllsammeln wurden die Mitglieder unaufgefordert von Kindern und Jugendlichen unterstützt, die sonst dort spielen. Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Wochenblatt, 11. Juni 2008

2500 Bürger lehnen Bebauung ab

Die Ablehnungsfront gegen eine Bebauung des Trassenwäldchens in Friesenheim wird immer größer. Über 2500 Bürger haben sich bislang in einer Unterschriftenliste eingetragen, teilte gestern der Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald", Thomas Sanner, mit. Auf dem Sternstraßenfest haben sich nach seinen Angaben binnen weniger Stunden 636 Menschen in die Unterschriftenlisten eingetragen. Bislang hätten mehr als 2000 Ludwigshafener schriftlich gegen eine Bebauung protestiert. Der Großteil der anderen Unterschriften komme aus der Metropolregion.

Die Bürgerinitiative ist mittlerweile als gemeinnütziger Verein anerkannt und wurde in einen Verbund des Landes zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen.

Freizeit-Tipp im Kinderstadtplan
Der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder. Im neuen Kinderstadtplan der Stadt, an dem fast 700 Mädchen und Buben von 24 Grundschulen mitgewirkt haben, wird er als Tipp zum Spielen und Klettern ausgewiesen.

Die BI fordert die Kommunalpolitiker, allen voran Ortsvorsteher Carlo Saxl und OB Eva Lohse (beide CDU) auf, zu ihren früheren Versprechungen zu stehen und das einst für die Nord-Süd-Tangente freigehaltene Areal nicht zu bebauen. Die Verwaltung hat bislang betont, dass es keine genauen Bebauungspläne für das Gebiet gebe. Stadtweit werde geprüft, ob und wo innerstädtische Freiflächen anders genutzt werden könnten, etwa für Wohnbebauung. ott

Mannheimer Morgen, 27. Mai 2008

Unterstützung für  Trassenwald 2500 Unterschriften

Die Bürgerinitiative „Rettet den  Trassenwald" erhält nach eigenen Angaben immer mehr Zulauf. Auf dem Sternstraßenfest am Wochenende hätten sich innerhalb weniger Stunden 636 Menschen in die Unterschriftenlisten gegen die Bebauung der Grünfläche in Friesenheim eingetragen.

Damit erhöhe sich die Gesamtzahl der Unterschriften für den Erhalt des  Trassenwaldes auf mehr als 2500, teilte die Initiative weiter mit. Der überwiegende Teil der Unterzeichner (über 2000) stamme aus Ludwigshafen, der Großteil der anderen Unterschriften komme aus der Metropolregion. „Die Unterstützung durch so viele Bürger ist ein Riesenerfolg und auch ein Ansporn für uns", erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Das Trassenwäldchen liegt zwischen Stern- und Industriestraße. Weitere Infos unter www. trassenwald.de. (red)

DIE RHEINPFALZ, 27.Mai 2008

Ludwigshafen - Kinder von Wahlversprechen betroffen

Ludwigshafen - Kinder empfehlen den Trassenwald zum Spielen - Kinder haben den Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim, für dessen Erhalt die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald kämpft, als Treffpunkt zum Spielen und Klettern empfohlen. In dem neuen Kinderstadtplan Ludwigshafen, an dem fast 700 Kinder von 24 Grundschulen mitgewirkt haben, ist der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße als Tipp von Kindern zum Spielen und Klettern ausgewiesen.

„Die Friesenheimer Kinder haben Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl bei seinem Besuch in der Grundschule nachdrücklich erklärt, dass sie sich gerne im Trassenwald treffen. Wir freuen uns, dass dies nun auch im Kinderstadtplan dokumentiert ist“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse schreibt an die Ludwigshafener Kinder und Eltern in einem Grußwort, der Kinderstadtplan enthalte alles, was für Kinder interessant und wichtig ist.

„Wichtig für die Kinder ist es, dass die beiden CDU-Politiker Saxl und Lohse nun auch ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einhalten und den Trassenwald nicht bebauen“, erklärte Sanner. Im vergangenen Sommer waren trotz des Wahlversprechens Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist und in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen wurde.

Die Bürgerinitiative hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und bietet ihre aktive Unterstützung bei der Pflege der Grünfläche an. Bei mehreren Aktionen zum Müllsammeln wurden die Mitglieder unaufgefordert von Kindern und Jugendlichen unterstützt, die sonst dort spielen.

Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit

Kommentar von der Redaktion
Glaubwürdigkeit von Kommunalpolitiker ist Schulthema. Egal wie viel und von wem, Inszenierung bei der Aufnahme vom Trassenwald in den Kinderstadtplan aufzunehmen eine Rolle spielt, Fakt ist, in Ludwigshafen lernen Kinder schon früh, wie Kommunalpolitiker mit Respekt und Glaubwürdigkeit umgehen

www.luaktiv.de, 20. Mai 2008

Vögele Ansiedlung & Trassenwald

Was macht es den schon aus, wenn sich eine Weltfirma bei uns ansiedeln möchte. Gar Nichts! Im Gegenteil, wir als Ludwigshafener und Rheingönheimer freuen uns im allgemeinen auf diese Firma. Wir sehen in keinster Weise den grünen Süden in Gefahr. Ganz im Gegenteil, wir wachsen nun mit Limburgerhof ein bisschen enger zusammen. Die Geschäfte, Zulieferer und Bewohner werden von der Firma sicherlich profitieren. Hätte Vögele das Land zwischen Rheingönheim und Altrip verbauen wollen, dann wären wir sicher auf die Barrikaden gegangen, den das ist der wirkliche grüne Süden. Nicht die paar Äcker die zwischen Rheingönheim und Limburgerhof liegen. Also wir begrüssen das Ganze. Vögele you are welcome!Mit dem Trassenwald sehen wir es aber etwas anders. Eine kleine grüne Oase soll einem Gebäudekomplex weichen. Da sagen wir "VETO" das muss nicht sein. Wir wohnen zwar in einer Industriestadt, aber deswegen lassen wir uns nicht das bisschen Natur nehmen. Wenn das durchgeht, hat das Rathaus keine Freunde mehr. Das versichern wir Euch!

www.hemshof.info, 26.04.2008

Bürgerinitiative  Trassenwald nun gemeinnütziger Verein

Die bisherige Friesenheimer Bürgerinitiative „Rettet den  Trassenwald" ist vom Finanzamt als gemeinnütziger Verein anerkannt worden. Wie Vorsitzender Thomas Sanner gestern weiter mitteilte, ist dieser auch in einen landesweiten Verbund zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen worden. Wie berichtet, macht sich „Rettet den  Trassenwald" dafür stark, den Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße vor einer Bebauung zu bewahren. Oberbürgermeisterin Eva Lohse und Friesenheims Ortsvorsteher Carlo Saxl (beide CDU) erinnerten Sanner und seinen Stellvertreter Jürgen Richter an ihre Zusagen vor vier Jahren, die über 100 Bäume zu erhalten. Sie erneuerten ihr Angebot, die Grünfläche mit zu pflegen. Nähere Infos im Internet unter der Adresse www. trassenwald.de. (ala)

Die Rheinpfalz, 25. April 2008

BI Trassenwald gemeinnützig

Die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“, die für den Erhalt des Grüngürtels an der Sternstraße kämpft, ist nach eigenen Angaben als gemeinnütziger Verein anerkannt worden. Die Schwerpunkte liegen auf der Förderung der Landschaftspflege sowie des Natur- und Tierschutzes. ott

Mannheimer Morgen, 25. April 2008

BI-Trassenwald - Säckeweise Müll gesammelt

Ludwigshafen - Säckeweise Müll bei Aktion sauberer Trassenwald gesammelt - Weihnachtsbäume aus dem vergangenen Jahr, ein Satz Autoreifen, Plastikstühle und viele, viele Kleinteile – das ist die Ausbeute der Säuberungsaktion, zu der die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ am Samstag in den Friesenheimer Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße geladen hatte. Im Rahmen der Aktion Saubere Stadt des Marketing-Vereins Ludwigshafen e.V. durchkämmten Friesenheimer den Trassenwald auf der Suche nach Müll.

„Mehrere Gruppen Kinder und Jugendliche, die sich sonst hier im Trassenwald mit ihren Freunden treffen, haben uns unaufgefordert beim Sammeln geholfen“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. „Schon das allein macht die Aktion sauberer Trassenwald für uns zum Erfolg.“

 

Die Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt des Trassenwaldes, den die Stadt zu Bauland machen möchte. Sie hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.

 

Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

 

www.luaktiv.de, 13.04.2008

Junge und weniger junge Friesenheimer haben den Trassenwald aufgeräumt.

„Rettet den Trassenwald“ bei Aktion Saubere Stadt
Ludwigshafen - „Rettet den Trassenwald“ macht mit bei Aktion Saubere Stadt

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald beteiligt sich in diesem Jahr an der Aktion Saubere Stadt des Marketing-Vereins Ludwigshafen e.V.. Am Samstag, den 12. April, werden die Mitglieder der Bürgerinitiative den Grüngürtel in Friesenheim, für dessen Erhalt sie sich einsetzen, von neun bis elf Uhr tatkräftig von Müll befreien. Dies hatten sie in Eigeninitiative schon im Herbst 2007 einmal gemacht.

 

In diesem Jahr wird der Trassenwald in Friesenheim zwischen der Stern- und der Industriestraße zum ersten Mal im Rahmen der Aktion Saubere Stadt gesäubert. Weitere Helfer sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Seite Trassenwaldweg / Girlassic Park.

 

„Die Aktion Saubere Stadt ist eine sehr gute Sache. Wir von der Bürgerinitiative wollen ein sauberes Wohnumfeld und sind bereit, dafür etwas zu tun. Deshalb engagieren wir uns gerne“, erklärte der Sprecher der Bürgerinitiative, Thomas Sanner.

 

Die Bürgerinitiative ist überparteilich. Sie kämpft für den Erhalt des Trassenwaldes, den die Stadt zu Bauland machen möchte. Sie hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.

 

www.luaktiv.de, 11.04.2008

Wochenblatt, 9. April 2008

Die Nase, Nr. 2, 2008

"Rettet den Trassenwald" in Ehrenamtsverbund Ludwigshafen: Bürgerinitiative mit Schützenhilfe vom Land Rheinland-Pfalz

Die Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Trassenwald" in Ludwigshafen (RheinNeckarWeb berichtete) ist in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen worden. Seit Februar ist die BI Mitglied der Initiative "Wir tun was", die in der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei in Mainz angesiedelt ist.

Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Eva Lohse und Ortsvorsteher Carlo Saxl, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze dazu bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. (red)

www.rheinneckarweb.de, 28.03.08

Trassenwäldchen
Stadt verzichtet noch auf Gutachten

Über den ökologischen Wert des so genannten Trassenwäldchens in Friesenheim gibt es unterschiedliche Ansichten. Hans Jürgen Ehlers, stellvertretender Ortsvorsteher, macht darauf aufmerksam, dass die Stadt im Rahmen des Bauleitplanverfahrens dazu verpflichtet sei, Hinweisen auf das Vorkommen geschützter Arten - wie dem Zwerghirschkäfer - in diesem Gebiet nachzugehen. Dies bejaht das Baudezernat in einer Stellungnahme auf Anfrage des "MM". Einer Bestandsaufnahme müsse die sachliche Klärung folgen, ob solche Arten durch eine Bebauung bedroht würden oder welche Möglichkeiten es gebe, der Bedrohung zu begegnen. "Tatsache ist aber, dass die Verwaltung gegenwärtig kein Bebauungsplanverfahren durchführt und auch keinen Auftrag dazu hat", betont Stadtsprecherin Ulrike Heinrich. Untersuchungen wären derzeit verfrüht und zu aufwändig. bur

Mannheimer Morgen, 03. April 2008

Bürgerinitiative gestärkt

Die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald" ist in den rheinlandpfälzischen Verbund zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen worden. Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt des Trassenwaldes bei Friesen-heim ein, der nach den Plänen der Stadt bebaut werden soll. Thomas Sanner von der Initiative wertete die Aufnahme als Stärkung der Vereinigung und des bürgerlichen Engagements. bcn

Mannheimer Morgen, 29. März 2008

Bürgerinitiative in Ehrenamtsverbund

Trassenwald: Geschützte Arten

Die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald" ist in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen worden. Die FWG will die Genehmigungsbehörde SGD bitten, ihre Zustimmung zur Trassenwald-Bebauung zu untersagen, sollte die Stadt trotz Hinweisen auf eine geschützte Tierart dort an ihren Bebauungsplänen festhalten.

Laut FWG hat das Mainzer Umweltministerium die Stadt verpflichtet, Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen, wonach besonders geschützte Zwerghirschkäfer sowie Fledermausarten in dem Gebiet existieren. Falls die Stadt keinen Ausgleich für die Tiere schaffen könne, dürfe der Bebauungsplan nur mit einer Ausnahmegenehmigung aufgestellt werden, so die FWG. Seit Februar ist die Bürgerinitiative (BI) nach eigenen Angaben Mitglied der Initiative „Wir tun was" Aufgabe der Leitstelle, seit 2006 in der Staatskanzlei angesiedelt, ist es, die aktive Teilhabe der Bürger bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens zu unterstützen.

Die BI appelliert an OB Eva Lohse und Ortsvorsteher Carlo Saxl, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. (red)

DIE RHEINPFALZ, 29. März 2008

BI-Trassenwald in Ehrenamtsinitiative aufgenommen

Ludwigshafen - „Rettet den Trassenwald“ in rheinland-pfälzische Ehrenamtsinitiative aufgenommen

Die Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Trassenwald“ ist in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen worden. Seit Februar ist die BI Mitglied der Initiative „Wir tun was“, die in der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei in Mainz angesiedelt ist.

Die Leitstelle der Landesregierung existiert seit November 2006. Ihre Aufgabe ist es, die aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens zu unterstützen und weiter zu verbessern. Dazu betreibt sie unter anderem eine Website, die engagierten Rheinland-Pfälzern eine Plattform bieten soll.

„Die Aufnahme in die Initiative bestärkt uns in unserer Arbeit“, erklärt der Sprecher von „Rettet den Trassenwald“, Thomas Sanner. „Wir hoffen, dass mit unserem Einsatz der Trassenwald in Friesenheim gerettet werden kann.“

Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Sie ist parteipolitisch unabhängig.

Die BI informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit. Die Initiative der Landesregierung findet sich unter www.wir-tun-was.de.

www.luaktiv.de, 25.03.2008

Ludwigshafen – FWG: Trassenwald benötigt SGD Süd Zustimmung

Ludwigshafen - Wie das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in Mainz dem stellvertretenden Ortsvorsteher von LU-Friesenheim, Hans Jürgen Ehlers, auf Anfrage mitgeteilt hat, ist die Stadt Ludwigshafen/Rhein im Rahmen des Bauleitplanverfahrens verpflichtet den Hinweisen aus der Bevölkerung hinsichtlich des Vorkommens des nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützten  Zwerghirschkäfers („Balkenschröter“) sowie Fledermausarten nachzugehen.

 Falls es dem Planungsträger nicht möglich ist durch geeignete Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen eine Gefährdung der lokalen Populationen  auszuschließen, kann der Bebauungsplan nur dann ausgefertigt werden, wenn die zuständige Behörde Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd), eine Ausnahmegenehmigung bzw. Befreiung erteilt. Eine von der FWG angeregte Ausweisung als Biotop zur Aufwertung der Fläche ist laut Angaben des Ministeriums nicht erforderlich, da bereits das Vorkommen besonders oder streng geschützter Arten einen gesetzlichen Schutz des Areals begründen würden.

 

Sollte die Stadtverwaltung Ludwigshafen trotzdem weiterhin an ihren Bebauungsplänen festhalten, wird die FWG nun die SGD Süd detailliert über die in den letzten Wochen gesammelten Informationen unterrichten und diese bitten ihre Zustimmung zu dem Bebaungsprojekt „Trassenwald“ zu verweigern. 

 

www.luaktiv.de, 25.03.2008 Antwortschreiben des Ministeriums....hier klicken

Tierschützer unterstützen BI
Der Tierschutzverein unterstützt die Bürgerinitiative in ihrem Bemühen, den so genannten Trassenwald zwischen der Stern- und Industriestraße in Friesenheim zu erhalten. "Der Grünstreifen stellt für viele Tiere und Pflanzen ein natürliches Rückzugsgebiet mitten in der Stadt dar", erklärte Vorsitzende Claudia Schäfer. Sie begrüße den Zusammenschluss.

Mannheimer Morgen, 19. März 2008

Tierschutzverein unterstützt  Trassenwald-Bürgerinitiative

Der Tierschutzverein unterstützt die Friesenheimer Bürgerinitiative (BI) „Rettet den  Trassenwald". Sie will erreichen, den für eine eventuelle Bebauung vorgesehenen Grünstreifen zwischen Stern- und Industriestraße zu erhalten. „Wir unterstützen die BI, weil das Gebiet für viele Tiere ein natürliches Rückzugsgebiet mitten in der Stadt darstellt und Tierschutz jeden von uns angeht", erklärt Claudia Schäfer, Vorsitzende des Tierschutzvereins, in einer Pressemitteilung. Sie appelliert ebenfalls an Oberbürgermeisterin Eva Lohse, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den  Trassenwald nicht zu bebauen. Nähere Infos im Internet unter www. trassenwald.de oder www.tierschutzverein-ludwigshafen.de. (btw)

DIE RHEINPFALZ, 13.März 2008

FWG: AUFBEGEHREN IST WICHTIG!

WIR UNTERSTÜTZEN SIE DABEI!

Was haben die „BI Hallenbad Nord“, die „BI Grazer Hof“ und die “BI Trassenwald“ gemeinsam? Es engagieren sich Mitbürger für eine ganz bestimmte Angelegenheit, die ihnen so wichtig ist, dass sie bereit sind, sich persönlich einzubringen und dafür viel Zeit zu opfern. Sie kämpfen gegen die „Obrigkeit, hier die Stadtverwaltung, von der sie ihre Interessen nicht ausreichend berücksichtigt sehen. Sie beklagen sich u. a. über mangelnde Informationen, weil sie, wie bei der „BI Trassenwald“, erst aus der Presse erfahren haben, was mit ihnen bzw. in ihrer Nachbarschaft geplant ist. Deshalb ist Aufbegehren wichtig und – wie beim Grazer Hof“ - nicht selten erfolgreich.

Ihr Dr. Rainer Metz, neueLu 3/4/2008

Tierschutzverein Ludwigshafen unterstützt Bürgerinitiative Trassenwald

 Der Tierschutzverein in Ludwigshafen hat sich dafür ausgesprochen, den Trassenwald zwischen der Stern- und der Industriestraße in Friesenheim zu erhalten. „Der Grünstreifen stellt für viele Tiere und Pflanzen ein natürliches Rückzugsgebiet mitten in der Stadt dar“, erklärte die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Claudia Schäfer. „Wir finden es gut, dass engagierte Friesenheimer sich zusammengeschlossen haben, um für ihr Anliegen zu kämpfen. Tierschutz geht jeden Einzelnen von uns an.“

 

Nachdem im Sommer 2007 Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative gegründet. Sie appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.

 

Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit. Der Tierschutzverein ist mit einer neuen Website unter http://www.tierschutzverein-ludwigshafen.de zu finden.

 

www.luaktiv.de, 12.03.2008

Weiter warten auf neue Baugebiete
Merkel: Vorlage eilt nicht

Die Vorlage einer Übersicht möglicher neuer Baugebiete in der Stadt verzögert sich. Wie Baudezernent Ernst Merkel (CDU) auf Anfrage mitteilte, geht er nun davon aus, dem Stadtvorstand vor der Sommerpause ein Diskussionspapier vorlegen zu können. Damit bleibt auch die Frage offen, ob das Friesenheimer Trassenwäldchen Häuser weichen muss.

Wie berichtet, hat sich im Westen des Stadtteils massiver Widerstand gegen solche Pläne geregt. Bei der Vorstellung vor einem halben Jahr im Ortsbeirat war es zu Tumulten gekommen, in der Folge hatte sich eine Bürgerinitiative zur Rettung des Trassenwäldchens gegründet. Nach RHEINPFALZ-Informationen haben sich Oberbürgermeisterin Eva Lohse und Friesenheims Ortsvorsteher Carlo Saxl (beide CDU) mittlerweile von den Bebauungsplänen verabschiedet. Merkel und CDU-Fraktionsvorsitzender Heinrich Jöckel wollen in ihrer Stadtentwicklungskonzeption nicht von vornherein einen potenziellen Standort ausklammern.

Ursprünglich hatte Merkel für Anfang dieses Jahres die interne Erörterung einer Ideensammlung angekündigt. Diese liege ihm zwischenzeitlich zwar vor, lasse aber noch "eine Fülle von Fragen" offen, die eine Überarbeitung notwendig machten, ehe sie dem Stadtvorstand und danach den Ratsgremien vorgelegt werden könne. "Dieser interne Nachbesserungsprozess wird noch einige Monate in Anspruch nehmen, wir haben aber auch keine Eile", meinte der Beigeordnete.

Mutmaßungen, das heikle Thema aus dem bevorstehenden Kommunalwahlkampf heraushalten zu wollen, wies Merkel zurück. "Mir geht es darum, die Potenziale in den Stadtteilen auszuschöpfen." Für eine Wohnbebauung kämen "zehn bis 20" Flächen im Stadtgebiet in Frage. "Das Trassenwäldchen ist eine davon." (ala)

DIE RHEINPFALZ, 18. Januar 2008

Proteste zeigen Wirkung

1500 Unterschriften zur Rettung des  Trassenwaldes

Das Engagement der Friesenheimer Bürgerinitiative (BI) „Rettet den  Trassenwald" scheint sich zu rentieren. Nach RHEINPFALZ-Informationen ist Oberbürgermeisterin Eva Lohse von ihrer ursprünglichen Absicht abgerückt, den Grünstreifen für eine Bebauung freizugeben. Dagegen hat die BI in den vergangenen Monaten offiziell protestiert und bislang 1500 Unterstützer gefunden. Binnen Stunden trugen sich nach ihren Angaben am Samstag auf dem Wochenmarkt 295 Sympathisanten in die Unterschriftenliste ein. Bei einer ersten Sammelaktion im Oktober waren 235 Namen zusammengekommen.

Dieser Rückhalt bestärkt die BI nach einer Mitteilung von gestern in ihrem Bemühen, die von der Stadt geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Stern- und Industriestraße zu verhindern. „Grünflächen in Innenstädten tragen in besonderem Maße zur Wohn- und Lebensqualität bei", bekräftigte BI-Sprecher Thomas Sanner. Co-Sprecherin Christina Richter ergänzte: „Ludwigshafen braucht keine neuen Baugebiete. Schon jetzt stehen rund um den  Trassenwald viele Häuser und Wohnungen leer."

Die Bürgerinitiative appelliert weiter an Lohse und Ortsvorsteher Carlo Saxl, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den  Trassenwald im Westen Friesenheims nicht zu bebauen. Baudezernent Ernst Merkel und Fraktionschef Heinrich Jöckel (alle CDU) waren bislang nicht bereit, in der künftigen Stadtentwicklungs-konzeption von vornherein Tabuzonen auszuweisen. Nachdem im Frühsommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des  Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die BI Ende September gegründet (wir berichteten). Ihre Ziele und Aktivitäten finden sich im Internet unter der Adresse www.  trassenwald.de. (ala)

DIE RHEINPFALZ, 27. November 2007

BI appelliert an OB Lohse u. Prof. Carlo Saxl (CDU)

Ludwigshafener für die Rettung des Trassenwaldes - Der Erhalt des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim ist den Menschen in der Region ein wichtiges Anliegen. Binnen weniger Stunden trugen sich am Samstag auf dem Wochenmarkt in Friesenheim 295 Personen in die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative (BI) Rettet den Trassenwald ein. Sie sprachen sich damit gegen die von der Stadt geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Sternstraße und Industriestraße aus. Bei der ersten Aktion im Oktober hatte die BI 235 Unterschriften auf dem Wochenmarkt gesammelt. Die Gesamtzahl der Unterschriften zur Rettung des Trassenwaldes beläuft sich inzwischen auf rund 1500.

 

„Grünflächen in Innenstädten tragen in besonderem Maße zur Wohn- und Lebensqualität bei“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Grünflächen zu erhalten sei entscheidend für die Attraktivität von Ludwigshafen. Christina Richter, ebenfalls Sprecherin der BI, sagte: „Ludwigshafen braucht keine neuen Baugebiete. Schon jetzt stehen rund um den Trassenwald viele Häuser und Wohnungen leer.“

 

Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Die BI informiert im Internet unter http://www.trassenwald.de über ihre Arbeit

 

www.luaktiv.de, 27.11.2007

Trassenwäldchen - 1500 Bürger lehnen Bebauung ab

Immer mehr Zuspruch findet die Bürgerinitiative (BI) Rettet den Trassenwald. Bei einer ersten Unterschriftenaktion auf dem Wochenmarkt hatten sich 235 Bürger eingetreten, bei einer weiteren Aktion waren es 295. Rund 1500 Anwohner lehnen nach BI-Angaben die Bebauung des Wäldchens zwischen Sternstraße und Industriestraße ab. Grünflächen tragen besonders zur Wohn- und Lebensqualität bei. Schon jetzt stünden rund um den Trassenwald viele Häuser und Wohnungen leer. Laut Baudezernent Ernst Merkel prüft die Verwaltung für das gesamte Stadtgebiet, ob Freiflächen bebaut werden sollten. Das Konzept werde im nächsten Jahr vorgelegt. ott

Mannheimer Morgen, 27. November 2007

Der Radiosender RPR1 berichtete am 29.10.2007 über die die Bürgerinitiative

 

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Anwohner pochen auf Grüngürtel
BI Trassenwäldchen sammelt über 1000 Unterschriften

Die Ablehnungsfront gegen eine Bebauung des Trassenwäldchens in Friesenheim wird immer größer. Über 1000 Bürger haben sich bislang in einer Unterschriftenliste eingetragen, teilte gestern der Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald", Thomas Sanner, mit. Allein 235 Bürger hätten am vergangenen Samstag auf dem Friesenheimer Wochenmarkt ihren Protest gegen die Absicht der Stadtverwaltung schriftlich bekundet. Die Unterstützung bestärke die Bürgerinitiative in den Gesprächen mit der Stadtspitze. Sanner: "Wir hoffen, dass die Politiker den Willen der Bürger respektieren und den Grüngürtel erhalten."

Ohne greifbares Ergebnis verlief unterdessen ein Gespräch der BI mit CDU-Vertretern, an dem Ortsvorsteher Carlo Saxl sowie die Vorsitzenden der Stadtrat- und Ortsbeiratsfraktionen, Heinrich Jöckel und Reinhard Herzog, teilnahmen. "Wir haben die Argumente ausgetauscht, sind uns aber inhaltlich nicht näher gekommen", berichtete Sanner. Die BI lehne auch Überlegungen für eine aufgelockerte Bebauung in dem Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße ab. Die Unterschriftenaktion werde fortgesetzt.

Baudezernent Ernst Merkel betonte auf "MM"-Nachfrage, dass keine genaue Planung über das Areal existiere. "Für das gesamte Stadtgebiet wird überlegt, ob Freiflächen inmitten einer Bebauung belegt werden können." Im nächsten Jahr soll das Gesamtkonzept vorgestellt werden. "Es ist nichts entschieden, wir haben keine Eile."

Die BI appelliert an OB Eva Lohse (CDU) und Ortsvorsteher Saxl, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Abgelehnt werden die Bebauungspläne auch von den drei Naturschutzverbänden BUND, Nabu und Pollichia sowie den Grünen. Gegen den Willen der Anwohner solle nichts entschieden werden, signalisierten auch SPD und Freie Wähler (FWG) Unterstützung. ott

Mannheimer Morgen, 30. Oktober 2007

Bürgerinitiative erfährt große Zustimmung
Ludwigshafen: Über 1000 Unterschriften gegen Trassenwald-Bebauung

Die Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald" in Ludwigshafen-Friesenheim stößt auf große Zustimmung. Bereits mehr als tausend Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift gegen die geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Sternstraße und Industriestraße (RheinNeckarWeb berichtete) ausgesprochen. (red)

Informieren Sie sich und diskutieren Sie über dieses Thema in unserem Weblog.

 

RheinNeckarWeb, 29.10.2007

1000 Unterschriften gegen Trassenwaldbebauung
Mehr als 1000 Unterschriften für die Rettung des Trassenwaldes

Die Bürgerinitiative (BI) Rettet den Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim stößt auf große Zustimmung. Bereits mehr als tausend Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift gegen die geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Sternstraße und Industriestraße ausgesprochen. 235 Unterschriften sammelte die BI alleine am vergangenen Samstag auf dem Wochenmarkt in Friesenheim.

"Die Unterstützung ist über alle Erwartungen groß", erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner am Montag. "Dies bestärkt uns in unseren Gesprächen mit der Ludwigshafener Stadtspitze. Wir hoffen, dass die Politiker den Willen der Bürger respektieren und den Grüngürtel erhalten." Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunal-wahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.

Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Jürgen Richter, ebenfalls ein Sprecher der BI, kündigte an: "Jede Stimme zählt. Wir setzen die Unterschriftenaktion kontinuierlich fort." Die BI informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

www.luaktiv.de, 29.10.2007

"Keiner will mehr dort wohnen"

Die Kritik an einer Bebauung des Friesenheimer Trassenwäldchens wächst. Die drei größten Naturschutzverbände in Ludwigshafen lehnen einen solchen Schritt vehement ab. Schon jetzt stünden viele Wohnungen und Häuser leer. Es müsse deshalb auf Qualität im Wohnumfeld gesetzt werden. "Irgendwann haben wir in Ludwigshafen die größte Auswahl an Wohnungen und Häusern, aber keiner will mehr dort wohnen", betonen Vertreter des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), des Naturschutzbundes (Nabu) und der Pollichia. Bewohner dürften nicht durch unsensible Bebauungen aus der Stadt vertrieben werden. Die Naturschutzverbände kritisieren, dass auch kleinste innerstädtische Grün- und Freiflächen "auf Teufel komm raus" bebaut werden sollen. Das Kriterium einer maximalen Bodenrendite habe in der Stadtplanung noch nie Qualität hervorgebracht. Dies sei auch am Rheinufer-Süd zu erkennen. "Die Stadtvillen können geradezu als Synonym für verdichtete Betonburgen gelten." Den Erhalt des Trassenwäldchens fordern die Verbände aus übergeordneten Gesichtspunkten. Sie wünschen ein "grünes Band" auf der ehemaligen Nord-Süd-Trasse. ott

Mannheimer Morgen, 22. Oktober 2007

Naturschützer kritisieren städtische Wohnbaupolitik

Die Naturschützer Ludwigshafens wünschen sich ein „grünes Band" durch die Stadt. Als Reaktion auf die geplante Bebauung des Trassenwäldchens bei Friesenheim (wir berichteten), kritisierten der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Naturschutzbund (Nabu) sowie die Pollichia in einer gemeinsamen Erklärung, dass derzeit in der städtischen Wohnbaupolitik zu wenig auf den Erhalt von wohnungsnahen Grünflächen geachtet würde. „Irgendwann haben wir in Ludwigshafen die größte Auswahl an Wohnungen und Häusern, aber keiner will mehr dort wohnen", befürchten die Umweltverbände. Besonders bemängeln sie, dass in Hinblick auf zu erwartende sinkende Bevölkerungszahlen immer neues Bauland ausgewiesen würde. In bereits erschlossenen Baugebieten seien hingegen viele Grundstücke noch nicht bebaut. (red)

DIE RHEINPFALZ, 20. Oktober 2007

 

Fronten im Trassenwald-Streit verhärtet

Ludwigshafen: Schwierige Ausgangslage für Gespräch nächste Woche
Eine "grüne Lunge" in Ludwigshafen: der Trassenwald.

 

Die Ausgangslage für ein Gespräch zwischen der Ludwigshafener Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Trassenwald" und Friesenheims Ortsvorsteher Carlo Saxl in der nächsten Woche gestaltet sich schwierig. Gegenüber RheinNeckarWeb bestätigte der CDU-Kommunalpolitiker, dass er sich eine Bebauung der 10.000 Quadratmeter großen "grünen Lunge" grundsätzlich vorstellen könne. BI-Sprecher Thomas Sanner lehnt das kategorisch ab.

"Ich habe damals nichts für die Zukunft versprochen, sondern lediglich festgestellt, dass es aktuell keine Bebauungspläne gebe", entgegnet Saxl auf Vorwürfe der Bürgerinitiative, er treffe jetzt andere Aussagen als noch im Kommunalwahlkampf 2004. Für eine Bebauung müssten zahlreiche Voraussetzungen erst geschaffen werden. "Es ist völlig offen, ob die Stadt die nötigen Investitionen überhaupt tätigen will, zumal meines Wissens erst eine Anfrage für ein Einfamilienhaus vorliegt."

Eine andere Nutzung als für Einfamilienhäuser komme nicht in Frage, so der Ortsvorsteher. "Wenn diesbezüglich Bedarf entsteht, darf es aber keine Tabus geben. Schließlich war das Areal, auf dem heute der Trassenwald steht, einst sogar für eine Umgehungsstraße vorgesehen - daher auch sein Name."

Wenig Spielraum für einen Kompromiss sieht Thomas Sanner, Sprecher der kürzlich gegründeten Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald", die zurzeit 23 Mitglieder hat und bereits mehrere hundert Unterschriften gegen eine Bebauung sammelte. "Auch eine Teilbebauung ist für uns keine Thema", sagte Sanner RheinNeckarWeb. Allerdings seien die Anlieger bereit, größere Verantwortung in der Pflege des Trassenwaldes zu übernehmen. Für das Gespräch mit Ortsvorsteher Saxl wäre das immerhin ein Ansatzpunkt.(red)

www.rheinneckarweb.de, 18.10.07

 

Im Blickpunkt Müssen Bäume Häusern weichen?

Streit um Friesenheimer Trassenwäldchen - Bürgerinitiative fordert Erhalt - CDU will Bebauung
Von unserem Redakteur Andreas Lang

Der Dissens um die Zukunft des Friesenheimer Trassenwäldchens droht in eine parteipolitische Auseinandersetzung zu münden. Während prominente CDU-Politiker, an ihrer Spitze Oberbürgermeisterin Eva Lohse, an ihren Plänen festhalten, die Grünfläche roden und bebauen zu lassen, sieht die zwischenzeitlich gegründete Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Trassenwald" die SPD-Spitze im Wort, Flora und Fauna dort unberührt zu lassen. Offiziell sprechen die Sozialdemokraten vom Ziel einer einvernehmlichen Lösung mit den Anwohnern.

Neuen Argwohn hat bei der BI geweckt, dass Ortsvorsteher Carlo Saxl in einer jüngst verteilten Information der Friesenheimer CDU davor warnt, „Bauwillige einfach an den Orts- oder Stadtrand zu drängen, wo noch jede Infrastruktur fehlt". Das werten Anwohner des nach der angedachten Ost-West-Trasse entlang der Industriestraße benannten Wäldchens als versteckten Hinweis darauf, dass sie nicht ungeschoren davon kommen werden. Ein ähnliches Signal hatte OB Lohse der mittlerweile knapp zwei Dutzend Mitglieder starken BI in einem persönlichen Gespräch Anfang September gegeben (wir berichteten). In beiden Äußerungen sehen die Betroffenen einen Wortbruch gegenüber Aussagen vor der Kommunalwahl 2004, mit denen in der Merziger-, Sulzbacher- und Schwedlerstraße wieder Ruhe eingekehrt war. CDU-Spitzenvertreter tun sich nun schwer, auf die Anwohner zuzugehen und versöhnliche Töne anzuschlagen.

Im Gegensatz zur SPD. „Fraktionsvorsitzender Ulrich Küppers hat uns bei einem Ortstermin versprochen, dass das Wäldchen nicht bebaut wird", sagte BI-Sprecher Thomas Sanner der RHEINPFALZ. An dieser Zusage will er die Sozialdemokraten nun messen - gerade nach dem empfundenen Wortbruch seitens der Christdemokraten würden es die Anwohner als Affront ansehen, wenn das letzte Stück Vertrauen in die Kommunalpolitik verspielt würde.

SPD Friesenheim gegen Bebauung In der offiziellen Stellungnahme hält sich die SPD bedeckter, spricht in einer Pressemitteilung vage vom Einvernehmen mit den Anwohnern und einem Dialog mit der Bürgerinitiative. Etwas konkreter, aber immer noch unverbindlich bleibt die SPD-Landtagsabgeordnete Jutta Steinruck, für die „eine Bebauung nur im Einvernehmen mit den Anwohnern sinnvoll ist". Das Baugebiet im Westen von Friesenheim sei nicht existenziell für die Stadtentwicklung. Am deutlichsten wurde bislang die Friesenheimer SPD, die Bebauungsplänen im Trassenwäldchen „eine klare Absage" erteilte. Ortsvereinsvorsitzender Günther Henkel will nicht „gegen den klar formulierten Willen aller Anwohner ein Stück Lebensqualität kaputt machen, nur um ein paar zusätzliche Silberlinge in die strapazierten Kassen zu spülen". Seine Stimme ist indes nur eine im großen Chor der kommunalen SPD.

Ortsvorsteher Saxl hat derlei Manöver scharf kritisiert. „Solche Vorstöße finde ich ganz schlimm", meinte er auf Anfrage. Gegenüber dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Heinrich Jöckel habe Küppers seine Position bereits wieder aufgeweicht und von einer „Bebauung unter Einschränkungen" gesprochen. Wäre das Gespräch der Oberbürgermeisterin mit der Bürgerinitiative nicht in einer phasenweise misstrauischen und vorwurfsvollen Atmosphäre verlaufen, hätten mehr Fortschritte erreicht werden können, ist Saxl überzeugt.

Für Baudezernent Ernst Merkel (CDU) bleibt das Trassenwäldchen ein Element im Innenentwicklungskonzept, das nächstes Jahr dem Stadtvorstand als Diskussionsgrundlage vorgelegt werden soll. Mit der BI wolle die Stadtspitze erneut Kontakt aufnehmen, sobald weitere Planungen vorlägen. „Erst wird das Gesamtkonzept aber intern diskutiert", skizzierte Merkel den Zeitplan auf Anfrage. Die Bürgerinitiative, die zwischenzeitlich über 100 Protestunterschriften gesammelt hat, stuft ihre grüne Lunge aus grundsätzlichen Gründen als schützenswert ein. Mit einem Eingriff würden nicht nur Eulen, Igel, Fledermäuse, Käfer und gezählte 140 Bäume gefährdet, sondern auch das Mikroklima. „Wir wollen aber nicht nur blockieren, sondern an einer tragfähigen Lösung mitwirken", betonte Sanner. Diese könne etwa auch darin bestehen, dass die Anwohner mehr Verantwortung für den Grüngürtel nehmen und ihn aufwerten.

„Nicht zubetonieren"
„In Ludwigshafen ist schon so viel zubetoniert worden, da muss nicht noch mehr Boden versiegelt werden", appellierte Sanner. Für Zuzugswillige, die bei Ortsvorsteher Saxl nach Bauland in der Gegend nachgefragt haben, könnten auch Leerstände in der Blieskasteler oder Völklinger Straße interessant sein. „Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich die CDU noch besinnt."

Im Internet
Die Bürgerinitiative präsentiert sich im Internet unter der Adresse www.trassenwald.de

DIE RHEINPFALZ, 16. Oktober 2007

Zur geplanten Bebauung des Friesenheimer Trassenwäldchens:
Leserbrief von Margot Sliwka

In Friesenheim spielt sich zurzeit ein politisches Possenstück ab. Im Mai 2004 warnten anonyme Stimmen vor einer Bebauung des Trassenwaldes und die Anwohner traten zugleich mit ihrem Ortsvorsteher in Kontakt. Er zeigte sich vorbildlich bürgernah, nahm sogleich Kontakt zur Stadtspitze auf - und informierte alle Anwohner per Postwurfsendung mit den Worten "Lassen Sie sich nicht beunruhigen." Die Bewohner waren beeindruckt. Der Ortsvorsteher wurde - gerade in diesem Viertel - mit absoluter Mehrheit wiedergewählt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Im Jahre 2007 hatte dann plötzlich die Stadtverwaltung die Idee, den kleinen Trassenwald (70 Meter mal 200 Meter) doch zu bebauen. Und der Ortsvorsteher schrieb dies mit heißer Feder auf seine Fahnen.

Warum sollte er denn jetzt noch an die alteingesessenen Anwohner denken? Viel günstiger wäre es doch, Geld durch neue Grundstücke und über neue Bürger in diesem Trassenwald einzutreiben. Dass es in LU eigentlich genügend Neubaugebiete gibt und gerade viele kleine Grünflächen für ein gutes Stadtklima und die besondere Wohnqualität in Friesenheim wichtig sind, konnte man da ja ruhig vernachlässigen. Dass die Stadt über verschiedene Einrichtungen an das ehrenamtliche Engagement ihrer Bürger appelliert und um Baumspenden bittet, beispielsweise für das nur 500 Meter vom "Trassenwald" entfernte "Hochzeitswäldchen", entbehrt gewiss nicht einer gewissen Komik.

Mannheimer Morgen, 16. Oktober 2007

Bürgerinitiative Trassenwäldchen:

Gegen Bebauung

Mehr als 100 Unterschriften gegen eine Bebauung des Trassenwäldchens zwischen Stern- und Industriestraße haben die Anwohner bereits gesammelt. Sie haben sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen und rechnen mit der Unterstützung ihres Anliegens durch die Vertreter von SPD, FWG und den Grünen im Friesenheimer Ortsbeirat. Jetzt hoffen sie, dass ihre Argumente nun auch bei der CDU und der Stadtspitze Gehör finden. Doch die hält sich bedeckt, wie sich nach einem Gespräch zwischen Vertretern der Bürgerinitiative und der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse herausstellte. Von offizieller Seite hieß es, es sei nichts entschieden und hofft offensichtlich auf einen Kompromiss.

Die Initiative geht davon aus, dass es sich beim Trassenwäldchen um ein schützenwertes Biotop handelt. Eine eingehende Artenuntersuchung, die das bestätigen würde, hat es aber noch nicht gegeben. Ansprechpartner der Bürgerinitiative ist Thomas Sanner. Ihm zur Seite stehen Christina und Jürgen Richter. Die appellieren an Oberbürgermeisterin und Ortsvorsteher, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und das Trassenwäldchen nicht zu bebauen. „Alles andere wäre ein Vertrauensbruch“. mk

Die Nase, 10. Oktober 2007

www.trassenwald.de geht ONLINE

Ludwigshafen

Ludwigshafen - BI „Rettet den Trassenwald“ - mit eigenem Internet-Auftritt - Die Bürgerinitiative (BI) zur Rettung des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim ist online gegangen. Seit Montag sind alle wichtigen Informationen zur Erhaltung des Grüngürtels zwischen der Sternstraße und der Industriestraße unter http://www.trassenwald.de zu finden.

 

Nachzulesen ist unter anderem das Versprechen von Ortsvorsteher Prof. Dr. Carlo Saxl (CDU) aus dem Kommunalwahlkampf 2004, dass das Gelände nicht bebaut werden soll. Inzwischen plant die CDU-geführte Stadtspitze genau dort den Bau von Häusern, was das Mikroklima des gesamten Stadtteils beeinträchtigen würde.

 

„Wir wollten eine Plattform schaffen, um alle interessierten Ludwigshafener und Nicht-Ludwigshafener immer aktuell über den Stand der Dinge informieren zu können“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Die Unterstützung der Bürgerinitiative durch die Friesenheimer sei enorm. Der Internet-Auftritt erlaube es nun, alle engagierten Bürger in die Arbeit einzubeziehen.

 

Ende September hatten sich Anwohner des Trassenwaldes zur  Bürgerinitiative zusammengeschlossen, um gegen die Baupläne zu kämpfen. Sie werden unterstützt von der SPD, der FWG und den Grünen.

 

www.luaktiv.de, 08. Oktober 2007

Die Bürgerinitiative (BI) zur Rettung des Trassenwaldes in LudwigshafenFriesenheim (RheinNeckarWeb berichtete) ist jetzt online gegangen (Foto: Screenshot). Seit Montag sind alle wichtigen Informationen zur Erhaltung des Grüngürtels zwischen der Sternstraße und der Industriestraße im Internet zu finden.

“Wir wollten eine Plattform schaffen, um alle Interessierten immer aktuell über den Stand der Dinge informieren zu können”, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. (red)

Rheinneckarweb, 08. Oktober 2007

Bürgerinitiative will den Trassenwald retten
Ludwigshafen: Unterschriften gegen Bebauung der grünen Lunge

Eine Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald" setzt sich jetzt für die Erhaltung der grünen Lunge in Ludwigshafen-Friesenheim ein. Das meldet die Tageszeitung "Die Rheinpfalz". Die Gruppe habe bereits 100 Unterschriften gegen eine Bebauung des Areals gesammelt. (red)

Rheinneckarweb, 30.09.07

SPD: Trassenwäldchenbebauung nur im Einvernehmen
Ludwigshafen
SPD: Bebauung am Trassenwäldchen nur im Einvernehmen mit den Anwohnern. 

Die SPD–Fraktion im Stadtrat hat sich intensiv mit der beabsichtigten Bebauung am Trassenwäldchen in Friesenheim beschäftigt und entschieden, dass eine Bebauung am Trassenwäldchen nur im Einvernehmen mit den Anwohnern erfolgen soll. Die Verwaltung ist aufgefordert, den Dialog mit der Bürgerinitiative und den betroffenen Bürgern zu suchen.

 

www.spd-lu.de, 01.10.2007

Zu Bericht „Warnung vor Irrweg im Trassenwäldchen“ –
Leserbrief von Herrn Peter Reinhard  

Wie so oft wird wieder einmal die Glaubwürdigkeit unserer Politik in Frage gestellt. Im Jahr 2004 wurde in vorbildlicher Art und Weise durch den Friesenheimer Ortsvorsteher und unserer Oberbürgermeisterin die Anwohner des Trassenwäldchens darüber informiert, dass einer Bebauung dieses Grüngürtels in keinem Fall eine Zustimmung erteilt werden würde!

Nun erfährt man zufällig aus der Nachbarschaft, dass die Stadt Ludwigshafen doch eine Bebauung vorgesehen hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dem Bau- und Umweltdezernat der Stadt Ludwigshafen nicht bekannt ist, dass durch die Planung bzw. dem Erhalt von Grünanlagen die Wohn- bzw. Lebensqualität Ihrer Bürger erheblich gesteigert wird! Schon kleine Grünflächen verbessern das Klima in der Stadt: sie binden den Staub und Schadstoffe, regulieren die Luftfeuchtigkeit und sorgen in der heißen Jahreszeit für Abkühlung. Durch die Veränderung unserer Umwelt, insbesondere durch Versiegelung von Bodenflächen, resultieren lokale Temperatursteigerungen, die sich negativ auf das Wohlbefinden der Menschen auswirken. Nur durch den Erhalt von Grünanlagen kann dem entgegengewirkt werden.

Durch die erheblichen Belastungen, die zusätzlich durch den Kfz-Verkehr hervorgerufen werden, wird insbesondere in dicht besiedelten Bereichen, die Lebensqualität erheblich gemindert. Nachdem sich die Anwohner in einem sehr lärmintensiven Bereich – der sehr lauten Sternstrasse und insbesondere der Industriestrasse – befinden, sollte man doch diese sehr wertvolle Grünzone nicht vernichten. Durch den Bau von wenigen Häusern oder evtl. sogar Hochhäusern würden nicht nur viele versch. Tierarten sondern auch seltene Pflanzen und Baumarten aus ihrem natürlichen Lebensraum verdrängt werden.

Auf der einen Seite beklagt sich die Stadt über absterbende Bäume, verursacht durch Klimaveränderung und Schadstoffbelastungen und auf der anderen Seite soll eine wertvolle vorhandene Grünfläche mit Pflanzen und Baumbestand vernichtet werden. Man kann nur hoffen, dass unsere Politiker sich für den Erhalt des Trassenwäldchens entscheiden und somit für eine bessere Wohn- und Lebensqualität aller Anwohner.

Die Rheinpfalz, 29.09.2007

"Trassenwald erhalten" Initiative gründet sich

Anwohner des so genannten Trassenwäldchens in Friesenheim verstärken den Druck. Um den Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße zu erhalten, haben sie sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Zu den Sprechern wurden Thomas Sanner sowie Christina und Jürgen Richter gewählt. Mehr als 100 Unterschriften gegen eine Bebauung mit Einfamilienhäusern haben sie bereits gesammelt. "Damit würde ein Biotop für viele Pflanzen und Tiere zerstört, das in einer Innenstadt seinesgleichen sucht", erklärte Sanner. Es sei nicht einzusehen, warum die Stadt eine der wenigen schönen Ecken zerstören wolle, um durch den Verkauf von Bauland einmalig Einnahmen zu erzielen. Für den Erhalt des Trassenwäldchens haben sich bislang SPD, Grüne und Freie Wähler (FWG) ausgesprochen. Richter appelliert an OB Eva Lohse und Ortsvorsteher Carlo Saxl, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und das Areal nicht zu bebauen. ott

Mannheimer Morgen, 25. September 2007

Warnung vor Irrweg im Trassenwäldchen

Merkel stoppt Beratungen über Baulandvergabe in Friesenheim - Anwohner wittern Vertrauensbruch

Im Streit um eine mögliche Bebauung des „Trassenwäldchens" im Westen Friesenheims setzt Baudezernent Ernst Merkel (CDU) - wie gestern gemeldet - auf Entspannung. Die Zukunft des Grüngürtels entlang der Schwedler Straße will er in eine Gesamtkonzeption zur künftigen Bebauung städtischer Grundstücke einbetten. Anwohner bleiben skeptisch und werfen Kommunalpolitikern Wortbruch vor, sollten sie den Bau von Einfamilienhäusern genehmigen.
Optisch macht das Gelände zwischen Sulzbacher und Merziger Straße nicht den attraktivsten Eindruck: Zwei Trampelpfade ziehen sich durch Disteln, Holundersträucher und Gestrüpp, aus einer Senke wachsen Laubbäume. Doch das stört die Anwohner nach eigenem Bekunden wenig. Im Gegenteil, führt Jürgen Richter vom Verwaltungsbeirat für den angrenzenden Bexbacher Hof an: Der Grünstreifen reguliere nicht nur das Klima für mindestens 300 Bewohner in den eingeschossig bebauten Nachbarstraßen. Er beherberge auch Tierarten wie Eulen, Fledermäuse, Igel oder teils seltene Vögel, die als Insektenfresser die Wohnqualität zusätzlich steigerten.
Andererseits zählt die Stadtverwaltung das „ Trassenwäldchen" zu den letzten bebaubaren Flächen in Friesenheim. Die Nachfrage nach Bauland ist seit Jahren ungebrochen, Baulücken sind kaum mehr zu schließen. In diesem Spannungsfeld steht auch Friesenheims Ortsvorsteher Carlo Saxl (CDU). Im Mai 2004 hatte er den Anwohner schriftlich gegeben, „dass aus Friesenheimer Sicht einer Bebauung in keinem Fall eine Zustimmung erteilt würde". An diesen Worten wollen sie Saxl nun messen.
„Als Ortsvorsteher könnte ich mit einer ganz leichten Bebauung des Trassenwäldchens mit maximal sechs Ein- oder Zweifamilienhäusern leben", erklärte Saxl auf Anfrage. Merkel hat gedanklich auf maximal zehn freistehende Häuser auf Grundstücke von rund 500 Quadratmetern plus bepflanzte Streifen erhöht „Wenn der Widerstand aber zu groß ist, sehe ich keinen Sinn darin, dieses Projekt gegen den Willen der Anwohner durchzusetzen", ergänzte der Ortschef. Mit Gegenwind hat er auch im Ortsbeirat zu rechnen. Nachdem die Verwaltung vor den Sommerferien dem Gremium eine „Skizze" (Merkel) vorgelegt hatte, war die Empörung darüber so groß, dass eine Aussprache dazu nicht möglich war.
Der Baudezernent hat nun einen Beratungsstopp verfügt und ein Gespräch zu der Problematik am Montag im Rathaus abgesagt. „Wir stehen unter keinem Zeitdruck", erläuterte Merkel auf Anfrage. Bis zum Jahresende erwartet er eine Übersicht über bebaubares Gelände in allen Stadtteilen. Mit dieser Liste will er dann wieder in die politische Debatte einsteigen.
Bis dahin wollen die Betroffenen weitere Protestunterschriften sammeln. Der erste Packen mit etwa 50 Signaturen ging am Dienstag mit einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin. Darin warnen sie vor einem „Vertrauensbruch" und bitten bis Ende August um eine Stellungnahme. „90 Prozent der Anwohner haben für einen solchen Einschnitt kein Verständnis", schätzte Richter auf Anfrage. „Deren Interessen können nicht so einfach übergangen werden." (ala)

Die Rheinpfalz,17. August 2007

Anwohner weiter gegen Bebauung

"Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse hat die Anwohner des Trassenwäldchens ncht von ihren Bebauungsplänen für den Grüngürtel überzeugen können", betont die Sprecherin der Anwohnerinitiative, Annemie Diefenthal, nach dem Gespräch vom Montag. Die Anwohner sprächen sich weiter gegen jede Art der Bebauung aus: Die Stadt plant, die für eine ursprünglich geplante Autostraße freigehaltene Grünfläche als Baugebiet für mehrere Einfamilienhäuser auszuweisen. Das Trassenwäldchen seien keine "ungeordnet bewachsenen Sandberge, wie Frau Lohse es darstellt", sondern eine der wenigen schönen Ecken in Ludwigshafen und gehörten unter Schutz gestellt. Außerdem fürchten die Anwohner einen Verlust an Lebensqualität und einen sinkenden Wert ihrer Immobilien. Bereits jetzt stünden in dem Gebiet zahlreiche Einfamilienhäuser zum Verkauf, es gebe also keinen Bedarf an Neubauten, so Diefenthal. Die Anwohner möchten ausdrücklich mit der Stadtspitze im Gespräch bleiben.

Mannheimer Morgen, 06. September 2007

Lohse: Güterabwägung zu Trassenwäldchen läuft

Über die Bebauung des Trassenwäldchens im Stadtteil Friesenheim ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Es laufe der Güterabwägungsprozess im Rathaus. Das hat Oberbürgermeisterin Eva Lohse gestern Abend nach einem Gespräch mit Anliegern betont, zu dem sie eingeladen hatte. Wie berichtet, regt sich Widerstand gegen die Pläne, die "ungeordnet bewachsenen Sandberge" zu einem Wohngebiet zu machen. Es gehe um Innen- vor Außenentwicklung, sagte Lohse. "Wir müssen Alternativen für Wohngebiete anbieten, um die Menschen in der Stadt zu halten." Die Anlieger würden in die Planungen eingebunden. Sie stehe weiter für ein Gespräch zur Verfügug. "Es gibt keinen Zeitdruck." (ell)

Die Rheinpfalz, 04. September 2007

Lohse für Einzelhäuser

Von einem "konstruktiven Gespräch" mit der Anwohnerinitiative des so genannten Trassenwäldchens sprach Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse gestern Abend auf Anfrage. Den meisten Teilnehmern habe sie wohl vermitteln können, warum die Stadtspitze für eine Bebauung dieser kleinen Freifläche in Friesenheim sei: "Wir wollen eine Innen- vor der Außenentwicklung, den Neubau weniger, freistehender Einzelhäuser im Stadtteil." Es gehe um ein differenziertes Wohnangebot für Menschen, die man gern als Bürger gewinnen möchte, "in wunderschöner Lage und in BASF-Nähe." Auf dem Gelände des Trassenwäldchens war ursprünglich eine Nord-Süd-Tangente geplant, dies wäre mit einer Wohnbebauung dann endgültig vom Tisch, betonte Lohse. Wenn die Bebauung aus klimatischen Gründen nach der Umweltverträglichkeitsprüfung ausscheide - eine Vermutung der Anwohnerinitiative - habe sich die Sache erledigt. Sie sei weiter allen Argumenten gegenüber aufgeschlossen. Investoren gebe es noch nicht. bur

Mannheimer Morgen, 04. September 2007

Anwohner pochen auf Trassenwäldchen

Eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität befürchten die Anwohner im Gebiet der Bexbacher-/Sulzbacher Straße durch eine Bebauung des so genannten Trassenwäldchens. Während die CDU die Überlegungen der Verwaltung begrüßt, kleinere Freiflächen als ergänzende Wohnbauflächen auszuweisen, sprechen sich die Freie Wählergruppe (FWG) gegen einen "Schnellschuss" aus. Bei einem gemeinsamen Ortstermin am 3. September mit Anwohnern, so kündigte gestern Ortsvorsteher Carlo Saxl auf "MM"-Anfrage an, sollen Lösungen erörtert werden.

Mannheimer Morgen, 01.September 2007

Grünen: Friesenheimer Trassenwäldchen erhalten

Grüngürtel aufwerten - Die Grünen im Stadtrat setzen sich dafür ein, das Friesenheimer Trassenwäldchen zu erhalten. "Es gibt überhaupt keine Not, in den Grüngürtel, der sich in Friesenheim entwickelt hat, hineinzubauen. In Ludwigshafen stehen genügend attraktive Bauflächen zur Verfügung" stellt Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Braun fest.

Die CDU habe offensichtlich den Bürgerinnen und Bürgern zugesagt, die Flächen freizuhalten. Völlig unverständlich sei, warum diese Zusage nun nicht gelten sollte. "In einer Stadt wie Ludwigshafen kann man doch froh sein, wenn es die Möglichkeit gibt, zusammenhängende Grünflächen zu erhalten. Beim Bebauungsgrundsatz Innen vor Außen sollte man sich vor allem auf einzelne Baulücken und Recyclingflächen konzentrieren" fordert Braun.

Die Grünen schlagen vor, dass die Stadtverwaltung ein Gesamtkonzept entwickeln sollte, wie in Zukunft mit den Flächen der ehemaligen Nord-Süd-Tangente umgegangen werden sollte. Dabei könne man die Grünflächen aufwerten und deren Bestandsschutz erreichen. Anderenfalls bestehe die Gefahr, dass sie dem Haushaltsloch der Stadt zum Opfer fallen.

Für eine attraktive Stadtentwicklung brauchen wir die Grünflächen ebenso wie die Schließung von Baulücken und die Renovierung der alten Bausubstanz. Hier kann man die Innen vor Außen Grundsätze zur Genüge anwenden. Attraktive Gebiete für Neubauten stehen im gesamten Stadtgebiet (Melm, Süd, Rheingönheim, usw) ohnehin zur Verfügung.

 

www.gruene-ludwigshafen.de, 21.08.2007

FWG: Keine Schnellschüsse im Trassenwäldchen

Politik |

Keine Schnellschüsse bei der Bebauung des Trassenwäldchens - Die Aussagen des CDU Fraktionsvorsitzenden Heinrich Jöckel zur Stadtentwicklung kommen für die Freien Wähler sehr überraschend. Während Jöckel seinem Baudezernenten zur Seite springt, spricht sich CDU Stadtrat Reinhard Herzog im Ortsbeirat Friesenheim für eine Vertagung der geplanten Bebauung des Trassenwäldchens aus, weil er sich überrumpelt fühlt. Wahrscheinlich hat der CDU Fraktionsvorsitzende im Friesenheimer Ortsbeirat Herzog andere „wohnungsbaupolitische Vorstellungen“ als sein Fraktionsvorsitzender Jöckel im Stadtrat. Ganz offenkundig muss zunächst die CDU ihre internen Hausaufgaben machen. Aktionistische Schnellschüsse wie beispielsweise bei der geplanten  Bebauung des alten Metrogeländes, die aufgrund innerstädtischer Altlasten gestoppt werden musste, sind nicht nur für den Baudezernenten peinlich, sondern Schaden auch dem Ansehen der Stadt. Zwar sieht es die FWG als richtig an, zunächst innerstädtische Flächen zu nutzen, anstatt Neuflächen zur Bebauung auszuweisen. Dies darf aber nicht zu Lasten der alteingesessenen Anwohner geschehen. Vielmehr muss ein Kompromiss mit Ihnen gefunden werden, ansonsten befürchten die Freien Wähler Nachbarschaftskonflikte. Nach zwei Besichtigungen des Trassenwäldchens steht für die Freien Wähler fest, dass sie einer Bebauung des Geländes nicht zustimmen werden, falls sich die Mehrheit der Anwohner bei der laufenden Unterschriftsaktion gegen eine Bautätigkeit ausspricht. Auch ist nach Meinung der FWG vorher zu prüfen, ob das Gelände als Rückzugsgebiet für bedrohte Tier- und Pflanzenarten dient. Auch dies wäre ein weiterer Grund um auf die Bebauung zu verzichten.

www.fwg-lu.de, 21.08.2007

Sitzung des Ortsbeirates Friesenheim

Der Ortsbeirat Friesenheim hat die Entscheidung vertagt, ob er den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungs-plan für die Fläche „Am Trassenwäldchen“ befürwortet. Uneinigkeit herrschte beim geplanten Ausbau der Faberstraße. Für den Ebertpark stellte Ortsvorsteher Saxl einen Sicherheitsdienst in Aussicht.

http://www.cdu-ludwigshafen.de, 12.06.2007